Reaktion auf Anfrage

Im Amtshof bleibt es beim Terminvergabe-System

Reguläre Amtshof-Öffnungszeiten sollten nach Einschätzung von Horst Bokelmann wieder möglich sein.
+
Reguläre Amtshof-Öffnungszeiten sollten nach Einschätzung von Horst Bokelmann wieder möglich sein.

Harpstedt – Die Kreisverwaltung habe das Kreishaus für den Publikumsverkehr weitestgehend regulär geöffnet. Gleiches gelte für die Gemeinde Großenkneten und ihr Rathaus. Vor diesem Hintergrund „sollte die Öffnung des Amtshofes in Harpstedt doch auch wieder möglich sein“, gibt Fleckenratsherr Horst Bokelmann in einem Schreiben an Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse zu bedenken. Er bittet um gründliche Prüfung der Angelegenheit – im Interesse von mehr Bürgernähe.

Die Gastronomie habe wieder geöffnet; in Dötlingen hätten sogar die Kandidierenden für das Bürgermeisteramt mit 80 Interessierten im Landhotel diskutieren können. Im Vergleich damit sei die Gefahr der Infektion mit Covid-19 im Amtshof wesentlich geringer, zumal dort ja weiterhin Maskenpflicht gelte, argumentiert Bokelmann.

Die Samtgemeinde werde – wie ein großer Teil der kreisangehörigen Kommunen – an den Terminvergaben festhalten, äußerte sich Herwig Wöbse auf Nachfrage unserer Zeitung. Im Amtshof gebe es im Unterschied zu vielen Rathäusern kein Bürgerservicebüro und keine „Eingangs-Anlaufstelle“.

„Einbahnstraßensystem“ nicht umsetzbar

Die Büros der Bediensteten wären bei geöffneter Eingangstür und regulären Öffnungszeiten frei zugänglich. Mit Warteschlangen und nicht gewolltem Begegnungsverkehr in den engen Fluren ginge ein Infektionsrisiko einher. Ein „Einbahnstraßensystem“, das theoretisch Abhilfe schaffen könnte, sei praktisch nicht umsetzbar.

Wöbse hat auch die inzwischen wieder steigenden Sieben-Tage-Inzidenzen im Hinterkopf. Als Folge davon ist der Landkreis Oldenburg soeben in Stufe eins (vorher: Stufe null) des Niedersächsischen Stufenplans gerutscht. Der vorbeugende Gesundheitsschutz behalte daher die höhere Priorität, so der Verwaltungschef.

Hinzu komme, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger mit dem Terminvergabe-System durchaus anfreunden könnten. Auf diese Weise sei von vornherein ausgeschlossen, dass sie mit ihrem Anliegen bei einer nicht zuständigen Stelle landeten, und obendrein erführen sie schon bei der Terminabsprache, welche Unterlagen sie mitbringen müssten. Die im Vergleich mit dem früheren „Normalbetrieb“ kürzeren Wartezeiten sorgten insgesamt für „eine höhere Zufriedenheit als vorher“. Die Terminvergabe erfordere zudem keineswegs grundsätzlich einen langen Vorlauf. Die Mitarbeitenden im Amtshof seien sehr flexibel und kümmerten sich auch kurzfristig um Anliegen, wann immer sich das einrichten lasse.  

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Leckeres Essen zu einem Rabatt: Sparen Sie 50 Prozent auf Ihre Bestellung bei Bofrost

Leckeres Essen zu einem Rabatt: Sparen Sie 50 Prozent auf Ihre Bestellung bei Bofrost

Meistgelesene Artikel

Keine 3G-Pflicht mehr im Landkreis Oldenburg

Keine 3G-Pflicht mehr im Landkreis Oldenburg

Keine 3G-Pflicht mehr im Landkreis Oldenburg
Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet

Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet

Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet
Keinerlei Bremswirkung mehr: Polizei zieht Lastwagen bei Wildeshausen aus dem Verkehr

Keinerlei Bremswirkung mehr: Polizei zieht Lastwagen bei Wildeshausen aus dem Verkehr

Keinerlei Bremswirkung mehr: Polizei zieht Lastwagen bei Wildeshausen aus dem Verkehr
Arbeit am Integrationskonzept für Wildeshausen läuft

Arbeit am Integrationskonzept für Wildeshausen läuft

Arbeit am Integrationskonzept für Wildeshausen läuft

Kommentare