Hobby- und Kunsthandwerkermarkt: Autos parken Schützenweg kaum noch zu

Parkplatz schafft Ordnung

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Förster Heiner Brüning drechselte während des Marktes kleine Pilze aus Birkenholz.

Harpstedt - Standen in den vergangenen Jahren teilweise schon bei der Kreuzung „Am Schützenplatz“ und Schützenweg in Harpstedt die Autos an der einspurigen Straße, so sorgte am Sonntag bei der diesjährigen Ausgabe des Hobby- und Kunsthandwerkermarktes von Bettina Brinkmann ein Parkplatz vor dem eigentlichen Verkaufsgelände für viel Ordnung. Auch wenn einige Besucher die Neuerung offenbar nicht mitbekommen hatten und ihre Wagen trotz Verbotsschildern am Eingang zum Markt-Gelände abstellten.

Dort boten die rund 45 Aussteller wieder einmal eine breite Palette an Produkten an. Von Marmeladen und Forellen über Klamotten – Pullover, Röcke, Schals, Socken und noch viel mehr – bis zu Traumfängern und geschnitzten Krippen. Besonderer Anziehungspunkt war der Grill, an dem viele eine Bratwurst aus Wild genossen. Gleich nebenan bot Heiner Brüning seine frischen Birkenpilze an. Ein Biss in dieselben würde allerdings höchstens den Zahnarzt glücklich machen, da ihm ein neuer „Kunde“ winkt. Denn die kleinen Pilze drechselte Heiner Brüning aus Holz vor den Augen der Besucher. „Immer wenn sich was tut, bleiben die Leute stehen und gucken“, so der Förster aus Barnstorf. Sein Wissen ums Drechseln hatte er auf einem Wochenend-Lehrgang erworben und dann durch die Praxis immer weiter verfeinert. Der 58-Jährige bot seine Stücke – darunter auch Schneidebretter und Schalen – zum ersten Mal auf dem Markt feil.

Neben ihm waren auch andere neue Gesichter vertreten, während einige Aussteller aus dem vergangenen Jahr nicht dabei waren. Organisatorin Brinkmann freute sich über das meistens gute Wetter. Allerdings schob sich auch hin und wieder eine Wolke vor die Sonne – dann wurde es kalt.

Etwas kalt erwischt hatten einige Besucher die Aussteller auch schon gegen 10 Uhr. Eine Stunde vor dem eigentlichen Beginn waren die Hobby- und Kunsthandwerker noch mit dem Aufbau beschäftigt. Das frühe Interesse mag der Zeitumstellung geschuldet gewesen sein. Offenbar wollten viele die eine Stunde mehr auch nutzen und nicht schlafend verträumen.

Über das Interesse der Besucher freuten sich besonders die Eltern und Erzieher vom DRK-Kindergarten, die einen Stand betreuten und für die Brinkmann um die Spende von einem Euro pro Besucher bat. Das Geld soll der Förderung von bald schulpflichtigen Kindern zugute kommen.

bor

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