Hilfreich und bereichernd: Drei Schlaganfall-Selbsthilfegruppen vernetzen sich

Harpstedt/Wildeshausen/Ganderkesee - Die von Hannelore Niemann in Harpstedt gegründete Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige existiert erst ein paar Monate. Ihr liegt besonders daran, sich zu vernetzen und von anderen zu lernen. Etwa von Ganderkesee, wo schon seit 2005 eine entsprechende Gruppe unter der Federführung von Heidi Ruge und Jochen Busch besteht. Oder auch von Wildeshausen, wo Ilona Henze die Gründungsinitiative ergriffen hatte. Alle drei Gruppen, insgesamt 35 Personen, haben sich am Donnerstagnachmittag in der Harpstedter Begegnungsstätte getroffen. Die Wildeshauser brachten Ergotherapeutin Karin Harken mit, die bei den Treffen im Mehrgenerationenhaus dabei ist. „Die Verknüpfung der drei Gruppen ist gut gelungen. Auch die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel zeigte sich begeistert darüber. Wir werden den Austausch beibehalten. Für 2020 haben wir bereits eine Einladung nach Ganderkesee bekommen“, zeigte sich Hannelore Niemann erfreut über den geglückten Startschuss. Der erste Erfahrungsaustausch sei sehr bereichernd gewesen – und zugleich hilfreich. „Wir haben tolle neue Leute kennengelernt. Und wir erfahren von den anderen Gruppen Dinge, die wir noch nicht unbedingt wussten. Etwa, auf welche Leistungen wir als Schlaganfallpatienten Anspruch haben und was wir alles beantragen können“, zog Hannelore Niemann ein rundum positives Fazit. Foto: Bohlken

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