Evangelische Christusgemeinde wählt neuen Kirchenvorstand

42 Helfer sind am Sonntag im Einsatz

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Die Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl in der evangelischen Christusgemeinde Harpstedt (von oben links nach unten rechts) sind: Elke Thier, Heiner Kieselhorst, Tina Cohrsen, Kathrin Lindenbauer, Ralf Corßen, Klaus Corleis, Ute Klitte, Rene Weispfennig, Carola Grubert, Marina Corßen, Ines Ahlers, Liane Deepe und Andrea Müller-Wiesner.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Auch die evangelische Christusgemeinde Harpstedt stimmt am kommenden Sonntag, 11. März, darüber ab, wer in den kommenden Jahren die gemeindlichen Geschicke als Mitglied des Leitungsgremiums bestimmen wird. Die Kirchenvorstandswahlen währen von 11 bis 17 Uhr. Daran schließt sich die Stimmauszählung in den Wahllokalen direkt an. 42 Wahlhelfer werden im Einsatz sein. Etwa um 18 Uhr soll das Ergebnis feststehen. Dann beginnt eine öffentliche Wahlparty im „Alten Pfarrhaus“ an der II. Kirchstraße in Harpstedt.

Kreuzchen machen darf, wer in den Wählerlisten verzeichnet ist. Die evangelische Gemeinde schließt nicht aus, dass vielleicht die eine oder andere Wahlbenachrichtigung ihren Adressaten nicht erreicht hat. Das könne etwa der Fall sein, wenn jemand erst vor kurzer Zeit zugezogen sei. Die Wahlbenachrichtigung ist aber nicht maßgeblich, um sich am Urnengang beteiligen zu können. Dafür reicht ein Identitätsnachweis in Form des Personalausweises oder Reisepasses aus.

Jeder Wahlberechtigte darf maximal so viele Stimmen abgeben, wie in „seinem“ Bezirk an Kirchenvorstehern zu wählen sind. In Harpstedt können beispielsweise bis zu drei Namen angekreuzt werden. In Groß Ippener hingegen maximal zwei.

Der Wahlbezirk Harpstedt wählt im „Alten Pfarrhaus“ an der II. Kirchstraße neben der ehemaligen Fleischerei Christians. Für den Bezirk Dünsen/Kirchseelte gibt es zwei Wahllokale – die Zufluchtskirche in Dünsen sowie das Dorfgemeinschaftshaus in Kirchseelte. Im Bezirk Prinzhöfte/Groß Ippener sind es ebenfalls zwei. Hier dienen die Schützenhalle in Horstedt und das Gasthaus Wülfers als Wahllokale. Im Bezirk Beckeln/Winkelsett ist die Stimmabgabe im Gasthaus Beneking oder in der Schützenhalle in Winkelsett möglich.

Jeder Wahlberechtigte kann den Urnengang nur in „seinem“ Wahllokal vollziehen. Welches das im Einzelfall ist, lässt sich der Benachrichtigungskarte entnehmen. Ein Novum: Erstmals dürfen diesmal auch schon ab 14-jährige Mädchen und Jungen von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, sofern sie der evangelischen Kirche angehören. Die Gemeinde appelliert an die jungen Gemeindeglieder, diese Chance zur Mitwirkung zu nutzen. „Jugendliche, die keinen Personalausweis oder Reisepass besitzen, können alternative Formen des Identitätsnachweises mitbringen. Anerkannt werden beispielsweise Schülerausweise. Eine andere Option: Ein Familienmitglied, das mitkommt, kann die Identität des jugendlichen Wählers bestätigen“, heißt es erläuternd in einer Pressemitteilung. Insgesamt wählen die Gemeindeglieder neun Kirchenvorsteher – je zwei in Prinzhöfte/Groß Ippener, Dünsen/Kirchseelte und Beckeln/Winkelsett sowie drei in Harpstedt. Dabei können die Berechtigten stets nur für die Bewerber stimmen, die im „eigenen“ Bezirk antreten.

Zusätzlich zu den besagten neun zu wählenden Kirchenvorstehern werden in den kommenden Monaten drei weitere berufen.

Die offizielle Amtseinführung erfolgt am 17. Juni im Gottesdienst.

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