Heilfroh über „Helfer“ mit Hebekraft

DRK-Ortsverein Harpstedt spendet 2000 Euro für einen Lifter

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Pflegedienstleiter Stefan Kattenhoff schlüpfte während der Vorführung in die Patientenrolle. Einrichtungsleiterin Hellen Müller (2.v.r.) bediente die Hydraulikzylinder, um ihn aus der liegenden Position in eine sitzende Haltung zu bringen. Die DRK-Vorsitzende Reinholde Lehmhus (r.) und ihre Vertreterin Anke Hartmann (l.) ließen sich die Funktion der Aufstehhilfe eingehend erläutern.

Harpstedt - Die Anschaffung einer zweiten modernen Aufstehhilfe, im Alltagssprachgebrauch für gewöhnlich einfach Lifter genannt, erleichtert die schwere Arbeit des Pflegepersonals im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt enorm.

Kürzlich bekamen Vertreterinnen des DRK-Ortsvereins die neue Errungenschaft vorgestellt und die Handhabung demonstriert. Aus gutem Grund: Die Rotkreuzler hatten selbst zur Finanzierung beigetragen und einen Zuschuss in Höhe von 2 000 Euro gewährt. Die Hälfte davon hatte allein der DRK-Handarbeitskreis mit dem Verkauf seiner Handarbeiten erwirtschaftet.

Positive Auswirkung auf die Hygiene

Insgesamt musste die Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums rund 4000 Euro für den technischen „Hebe-Helfer“ aufbringen. Damit ist es nun möglich, sowohl leicht- als auch schwergewichtete Heimbewohner, die gefallen sind, auf einen Stuhl oder Rollstuhl, eine Krankentrage oder aufs Bett zu „liften“. Auch mit Blick auf die Körperhygiene leistet das Gerät sehr nützliche Dienste – wenn es darum geht, einen Pflegebedürftigen in eine Badewanne zu hieven. Der elektro-hydraulische Antrieb für das Heben und das Schwenken der in einem Tragetuch liegenden Person arbeitet nahezu geräuschlos. Das Fahrgestell lässt sich vorn „auseinanderfahren“. Dies erweist sich als ausgesprochen pfiffig und sinnvoll, wenn ein Bewohner aus einem Rollstuhl herausgehoben werden soll.

Der Lifter bedeutet ein Stück weit Gesundheitsvorsorge für das Pflegepersonal; er dürfte Rückenproblemen vorbeugend entgegenwirken. Sowohl der DRK-Ortsverein Harpstedt als auch die Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums sind heilfroh über den nützlichen „Helfer“ mit Hebekraft.

hh/boh

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