Gemeindeschwesternstation freut sich über Sachspende vom DRK-Ortsverein

Haushaltshilfen: Nachfrage ist hoch

Für den DRK-Ortsverein Harpstedt überreichte am Mittwochmittag die zweite Vorsitzende Anke Hartmann (vorn rechts) die Sachspende. Die Leiterin der DRK-Gemeindeschwesternstation Harpstedt, Elke Lükermann (vorn, 2.v.l.), und ihre Stellvertreterin Irmgard Allers (vorn, 2.v.r.) dankten für die freundliche Unterstützung. Foto: Bohlken
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Für den DRK-Ortsverein Harpstedt überreichte am Mittwochmittag die zweite Vorsitzende Anke Hartmann (vorn rechts) die Sachspende. Die Leiterin der DRK-Gemeindeschwesternstation Harpstedt, Elke Lükermann (vorn, 2.v.l.), und ihre Stellvertreterin Irmgard Allers (vorn, 2.v.r.) dankten für die freundliche Unterstützung.

Putzen, Wäsche waschen, bügeln, Einkäufe erledigen, Mahlzeiten zubereiten – für solche hauswirtschaftlichen Leistungen können Menschen mit „geringer Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ (Pflegegrad 1) einen monatlichen Erstattungsbeitrag von 125 Euro in Anspruch nehmen. Den zahlt ihnen die Pflegekasse nicht aus, aber die Betroffenen dürfen davon bestimmte Leistungen professioneller Anbieter, die ihnen den Alltag erleichtern, in Anspruch nehmen. Alternativ lassen sich von diesem Betrag Tages-/Kurzzeitpflegeleistungen abrechnen.

Harpstedt - „Wir beschäftigen in Pflege und Hauswirtschaft 32 Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter. Schon seit September 2017 bieten wir auch hauswirtschaftliche Leistungen an“, erläutert Elke Lükermann, Leiterin der DRK-Gemeindeschwesternstation Harpstedt. „Der Bedarf ist ausgesprochen hoch. Die sieben Hauswirtschaftskräfte, die wir aktuell zur Verfügung haben, reichen gar nicht aus; wir bräuchten zusätzliche, um die Nachfrage decken zu können“, ergänzt ihre Stellvertreterin Irmgard Allers. Die Bezahlung bewege sich über dem Mindestlohnniveau. Eine hauswirtschaftliche Ausbildung werde nicht vorausgesetzt, ein eigenes Auto ebenfalls nicht. Auch Hausfrauen (und -männer) könnten sich bewerben. Ein Dienstfahrzeug werde bei Bedarf gestellt. Ein großer Pluspunkt des Jobs sei die individuell sehr flexibel gestaltbare Arbeitszeit.

Wer in Pflegegrad 1 eingestuft sei, habe, so Elke Lükermann, übrigens zusätzlich Anspruch auf einen Zuschuss zur Wohnraumanpassung von bis zu 4 000 Euro. Dieses Geld könne etwa für die barrierefreie Umgestaltung des Badezimmers eingesetzt werden. Die Antragstellung müsse aber zwingend vor Maßnahmenbeginn erfolgen.

Am Mittwochmittag bekam die Schwesternstation Besuch: Anke Hartmann, zweite Vorsitzende des DRK Harpstedt, überreichte eine Sachspende: Rund 75 Polo-Shirts hatte der Ortsverein für die Belegschaft der Sozialstation angeschafft. Dafür zweigten die Rotkreuzler etwa 800 Euro von den Beträgen ab, die Mitbürger im Zuge der DRK-Haussammlung gespendet hatten. Elke Lükermann und Irmgard Allers bedankten sich im Namen der Gemeindeschwesternstation herzlich für die freundliche Unterstützung.

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