DRK-Kindergarten Harpstedt verabschiedet 28 angehende ABC-Schützen

Ein Hauch von Ferien vor der Einschulung

Nikola (2.v.r.) und Roland Degener (r.) ließen die Mädchen und Jungen das redensartliche „Glück dieser Erde“ auf den Rücken von vier Ponys erleben. - Fotos: Bohlken

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. 28 Mädchen und Jungen des DRK-Kindergartens Harpstedt kommen nach den Sommerferien in die Schule. jetzt aber erlebten sie erst einmal, wie es sich anfühlt, Ferien zu kriegen. Ein buntes Fest mit Ponyreiten, Kasperletheater, Gaumenfreuden und Geschicklichkeitsspielen krönte das Kindergartenjahr kurz vor dessen Ende.

Um die Kasperletheaterbühne versammelten sich zahlreiche Kinder. Auf dem Boden sitzend verfolgten sie die lustige Geschichte rund um eine Einschulung, die Heike Bunzel und Nadine Gans-Schrader mit Handpuppen in Szene setzten.

Bei morgendlicher Sonne und sommerlichen Temperaturen fühlten sich alle Kiddies, nicht nur die Erstklässler in spe, ein bisschen wie im Urlaub. Besonders viel Aufmerksamkeit zogen Askan, Quanah Parkers, Kleiner Onkel und Freddy auf sich. So hießen die vier Ponys der Rassen Welsh, Lewitzer, Appaloosa und Shetland, die Roland Degener und seine Tochter Nikola für das Reitvergnügen mitgebracht hatten. Die meisten Kinder zeigten überhaupt keine Scheu. Mutig streckten viele die Arme in die Höhe, während die Pony ihre Runden drehten. Heilpädagogin Silke Bleckwehl staunte nicht schlecht: Sogar die „Füchse“, die Krippenkinder, fanden Gefallen am Reiten. „Wir betreiben das nebenberuflich“, erläuterte Nikola Degener.

Um die Kasperletheaterbühne versammelten sich zahlreiche Kinder. Auf dem Boden sitzend verfolgten sie die lustige Geschichte rund um eine Einschulung, die Heike Bunzel und Nadine Gans-Schrader mit Handpuppen in Szene setzten.

„Seppl, bis zu schon aufgeregt, weil morgen Einschulung ist?“, fragte indes der Kasper zu Beginn des von den Erzieherinnen Heike Bunzel und Nadine Gans-Schrader in Szene gesetzten Puppenstücks einen angehenden Erstklässler, der in der Handlung eine tragende Rolle spielte. „Nö, da gehe ich gar nicht hin“, bekam er zur Antwort. „Ich kann ja schon alles.“ Die Aussicht auf eine von der Großmutter prall gefüllte Schultüte reizte Seppl dann aber doch, in die Schule zu gehen. Nach der Einschulungsfeier musste er sich eingestehen, eine nette Lehrerin und prima Mitschüler bekommen zu haben. Ernüchterung stellte sich dann aber beim Blick in seine Schultüte ein. Statt der darin vermuteten süßen Leckereien, darunter seine Lieblingskekse, fand er nur noch Krümel vor. Wie sich herausstellte, hatte „der Gnom“ nicht nur seine, sondern auch alle anderen Schultüten leergefressen. „Diesmal muss er den Schaden selbst beheben“, kündigte sein Meister, der Zauberer, an. Er zeigte sich fest entschlossen, seinem Lehrling die Leviten zu lesen. „Der Gnom“ musste abermals in die Zauberschule, um seine Magie-Fähigkeiten zu verbessern. Er sollte das, was er angerichtet hatte, rückgängig machen. Am Ende blieb dieser „Job“ aber doch an seinem Ausbilder hängen. Der zauberte die Süßigkeiten zurück in die Schultüten. Und er tat sogar ein bisschen mehr, als eigentlich notwendig war. Davon wiederum profitierte das junge Publikum: Das Stück endete mit einem Bonbonregen in Richtung Zuschauer.

Großmutter, Kasper und Seppl zogen die zuschauenden Kinder richtig in ihren Bann.

Die Erzieherinnen des DRK-Kindergartens legten sich mächtig ins Zeug, um ein schönes Fest mit Gaumenfreuden wie Popcorn, Würstchen und Milchshakes zu organisieren. Hinzu kamen launige Geschicklichkeitsspiele. Kinder durchfuhren mit Bobbycars in Rennen einen Hütchen-Parcours, der auch über ein Stück Rasen und einen Steg führte; sie zielten ebenso mit Wasserspritzen auf Flaschen und mühten sich, diese mit dem Strahl „umzufegen“. Ringe werfen und eine Hüpfburg zum Toben nach Lust und Laune zählten zu den weiteren „Highlights“.  Johanna Stuffel, frischgebackene Sozialassistentin, ließ sich das Fest nicht entgehen und half aus Verbundenheit zum DRK-Kindergarten, wo sie ein Jahrespraktikum absolviert hatte, freiwillig mit aus. „Schön, dass ich die Kinder noch einmal vor den Ferien wiedersehen kann“, freute sich die 18-Jährige, als schon die „nächsten Kandidaten“ im Sackhüpfen antraten.

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