Hubschrauber fliegt Jugendlichen ins Krankenhaus

Schwerer Crash auf der A1

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Nach dem Crash glich die A1 einem Trümmerfeld.

Harpstedt - Zu einem schweren Unfall kam es am Samstagnachmittag auf der A1 bei Groß Ippener. Die Autobahn war in Richtung Bremen für Stunden gesperrt.

Der Fahrer eines Seat Leon Cupar übersah nach Zeugenaussagen gegen 15.40 Uhr das durch eine Baustelle bedingte Stauende, berichtet ein Polizeisprecher. Der Seat sei zunächst mit einer hohen Geschwindigkeit an einem Chevrolet Cruze vorbei gefahren, berührte diesen dabei jedoch. Durch die Wucht des Aufpralls sei der Seat zunächst nach links in die Mittelschutzplanke und von dort zurück auf die Fahrbahn geschleudert worden.

Daraufhin krachte der 40-jähriger aus Köln in zwei weitere Fahrzeuge - einen BMW und einen Smart. Dabei soll der Seat-Fahrer mit seinem Wagen nach Zeugenberichten etwas über die Autobahn geflogen sein.

Er selbst wurde bei dem Unfall schwer verletzt, die anderen Verkehrsteilnehmer kamen ebenfalls mit zum Teil schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Am schlimmsten verletzt wurde der 16 Jahre alte Beifahrer des Smarts, teilt der Polizeisprecher mit. Der Jugendliche wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Bremer Krankenhaus geflogen.

Die Autobahn glich nach dem Crash einem Trümmerfeld, überall lagen Fahrzeugteile. Selbst die Hinterachse eines Fahrzeugs wurde herausgerissen. Für die Rettungsarbeiten wurde die A1 in Richtung Bremen bis etwa 19 Uhr voll gesperrt.

Fünf Verletzte bei Crash auf A1

Die Feuerwehr aus Wildeshausen rückte an, um die auslaufenden Betriebsstoffe zu binden. Während der Anfahrt beklagten die Retter, mal wieder, die katastrophale Rettungsgasse. Viele Autofahrer seien aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen und haben sich sogar auf die Fahrbahn gesetzt, beschreibt der Polizeisprecher die Situation. Dadurch konnten sowohl Polizei als aus Rettungswagen nur sehr langsam an die Unfallstelle heranfahren. "Beim Stau auszusteigen ist gefährlich", mahnt der Polizist.

Außerdem seien viele Schaulistige in der Nähe der Unfallstelle gewesen. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden, der insgesamt mit etwa 40.000 Euro beziffert wird.

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