Harpstedter Malteser bemühen sich um den Aufbau einer Jugendgruppe

Aller Anfang ist schwer

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Mit Jakob, Felix und Emil (Mitte, von vorn nach hinten) konnten Juliane Weber (vorn links), Henrik Schröder (dahinter), Maximilian Oebker (vorn rechts) und Michel Voßmeyer (dahinter) am Montag drei Jungen mit Interesse an der Malteser-Jugend zu einem Gruppenabend begrüßen. Die Initiatoren hoffen, dass weitere Kinder hinzukommen.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. „Wir sind gewissermaßen der noch übrige Rest aus der früheren Harpstedter Jugendgruppe der Malteser“, erzählte Maximilian Oebker am Montagabend schmunzelnd bei der Rettungswache an der oberen Freistraße. Dass aller Anfang schwer ist, musste er zusammen mit Henrik Schröder, Juliane Weber und Michel Voßmeyer erkennen. Das „Quartett“ hatte Vorbereitungen für einen Gruppenabend getroffen – in der Absicht, damit den Grundstein für eine neue Jugendgruppe zu legen. Das Interesse blieb allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Immerhin kamen mit Emil und Jakob Strahlendorff sowie Felix Brunsch drei Jungen zum „Schnuppern“. „Viel mehr Kinder hatten wir auch nicht in unseren Reihen, als damals unsere Jugendgruppe an den Start ging. Ich glaube, wir waren zu fünft“, erinnerte sich Michel Voßmeyer. „Die Malteser-Jugend hat in Harpstedt schon eine über 15 Jahre zurückreichende Tradition. Die soll nicht aussterben. Das ist unser Ziel“, bekräftigteMaximilian Oebker.

Mit Aktivitäten, die Kindern und Jugendlichen eigentlich Spaß machen müssten, können die Malteser durchaus punkten. Teilnahmen an Zeltlagern ohne Wettkampfdruck gehören ebenso dazu wie Sportveranstaltungen, Kletterwald- und Freizeitpark-Ausflüge und Gruppenabende mit Spielen, Kreativangeboten sowie Geselligkeit bei leckerer Pizza. Und natürlich geht es darum, den Nachwuchs an die Erste Hilfe heranzuführen. „Auch beim Lernen sollen Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen“, betonte Juliane Weber. „Die Jugendgruppe könnte außerdem bei Übungen des Technischen Hilfswerkes oder der Rettungshundestaffel mitwirken. Wir möchten darüber hinaus den Kontakt mit der Jugendfeuerwehr suchen – in der Absicht, gelegentlich gemeinsam etwas zu unternehmen“, fügte Maximilian Oebker hinzu.

Das alles steht und fällt aber mit dem Zuspruch, den die Jugendgruppe tatsächlich erfährt. Mit dem anberaumten Gruppenabend hatten die Malteser sich an die Altersgruppe der Acht- bis 13-Jährigen gewandt. Nun denken sie darüber nach, den Rahmen nicht ganz so eng zu stecken, sondern etwas nach unten und oben zu erweitern, um beispielsweise auch bei den Schulsanitätern der Oberschule Harpstedt Interesse zu wecken.

Ein körperliches oder geistiges Handicap oder ein Migrationshintergrund sind

Inklusives

Selbstverständnis

keine Hindernisse; die Jugendgruppe wird, so sie zustande kommt, inklusiv sein.

Wer mitmachen will, muss aus versicherungstechnischen Gründen beitreten. Die Mitgliedschaft ist mit einem jährlichen Beitrag von 15 Euro verbunden. Darin enthalten: eine „Rückholleistung“. „Bricht sich ein Kind aus der Malteser-Jugend beispielsweise ein Bein im Ausland bei einem gemeinsamen Urlaub mit den Eltern, so wird der Rücktransport nach Deutschland übernommen“, erläuterte Maximilian Oebker.

Mädchen und Jungen, die sich der Malteser-Jugend anschließen oder Näheres darüber erfahren möchten, können per E-Mail an maximilian.oebker@live.de Kontakt aufnehmen.

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