Glühwein genießen für den guten Zweck

Gastwirt lädt zu Wohltätigkeitsveranstaltung für das Kinderhospiz Löwenherz ein

Klaus Bublitz hinter dem Tresen seiner Kneipe „Zur Alten Herberge“ in Harpstedt.
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Klaus Bublitz hinter dem Tresen seiner Kneipe „Zur Alten Herberge“ in Harpstedt.

In Harpstedt können Besucher am Wochenende Glühwein genießen und zugleich einen Spendentopf für das Kinderhospiz Löwenherz füllen.

Harpstedt – Glühwein oder Punsch genießen und gleichzeitig etwas Gutes tun. Diese Kombination bietet Klaus Bublitz am kommenden Wochenende seinen Gästen an. Auf dem Parkplatz seiner Kneipe „Zur Alten Herberge“ in Harpstedt lädt der Wirt zu heißen Getränken ein. Die kompletten Einnahmen aus dem Verkauf spendet der 47-Jährige dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke.

„Ich finde deren Arbeit extrem wichtig und gut“, begründet er seine Motivation für die Open-Air-Veranstaltung. Von Freitag bis Sonntag, jeweils zwischen 15 und 21 Uhr, heißen Bublitz und sein Team Besucher willkommen.

Alle Beteiligten unterstützen die Aktion

Ganz wichtig ist ihm, dass alle Beteiligten die Spendenaktion unterstützen. So arbeitet sein Personal ehrenamtlich, selbst das Trinkgeld wird dem Kinderhospiz gespendet. Auch der Besitzer der Bierbude – Getränke Warnecke aus Weyhe – stellt das gesamte Equipment kostenlos zur Verfügung und liefert es sogar an. Zusätzlich wird Bublitz noch Spendendosen aufstellen.

Große Unterstützung habe er zudem von der Samtgemeinde Harpstedt bekommen. „Die Verwaltung war sehr hilfsbereit“, freut sich der Organisator. „Innerhalb kürzester Zeit hatte ich sämtliche Informationen, die ich benötigte.“ Von seinen Gästen wünscht sich der Wirt vor allem zwei Dinge. „Sie sollen Spaß und ein ganz lockeres Portemonnaie für Löwenherz haben“, sagt er. „Ein paar Hunderter wollen wir schon zusammenbekommen.“

Betreten ohne Corona-Test möglich

Da die Veranstaltung als Außengastronomie angemeldet ist, gilt die 2G-Regel. Gäste, die noch nicht geboostert sind, müssen also keinen negativen Corona-Test vorweisen. Deshalb darf Bublitz allerdings auch kein Zelt aufstellen. Stattdessen werden große Schirme die Gäste an den Stehtischen sowie auf den Sitzgelegenheiten vor etwaigen Niederschlägen schützen. Die Kälte werden die heißen Getränke hoffentlich vertreiben.

Das Angebot beschränkt sich aber nicht auf Punsch und Glühwein, erklärt der Wirt. Alles, was es in seiner Kneipe gebe, biete er an den drei Tagen auch draußen an.

Vor knapp zwei Jahren übernahm Bublitz Harpstedts letzte Eckkneipe an der Burgstraße. Zuvor war er Gastronom in Delmenhorst. „Ich war auf der Suche nach einer Kneipe. Dass es Harpstedt geworden ist, war Zufall“, erzählt Bublitz. Seine Schwägerin arbeitete damals in der „Alten Herberge“. So erfuhr er, dass sein Vorgänger aufhören wollte, und ergriff die Gelegenheit. „Der Umgang mit Gästen macht mir einfach Spaß. Sonst sitze ich den Tag über alleine auf acht Quadratmetern“, erklärt er.

Eine Kneipe als Freizeitbeschäftigung

Bublitz betreibt seine Kneipe nämlich als Hobby. Seine Brötchen verdient der 47-Jährige als Lkw-Fahrer. Vor einigen Jahren transportierte er noch medizinische Geräte kreuz und quer durch Europa – von Schottland bis Polen und von Norwegen bis Frankreich. Um Beruf und Hobby kombinieren zu können, fährt er nun von 6 bis 15 Uhr in der Woche im Nahverkehr und bewirtet vier Mal in der Woche abends seine Gäste.

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