„Landkarte der kurzen Wege“ ist ein Ziel

Bürgerstunde und Mitmachabend im Harpstedter „freiraum“

Harpstedt - Eine Brücke schlagen vom kürzlich zu Ende gegangenen Weltklimagipfel in Bonn „zu unseren konkreten Handlungsmöglichkeiten“ vor Ort – und damit von der globalen auf die lokale Ebene – möchte der „freiraum“-Bürgerladen an der unteren Freistraße in Harpstedt. Vor diesem Hintergrund sind zwei dort laufende Veranstaltungen zu sehen.

Zum einen kündigt der „freiraum“ für Donnerstag, 30. November, 18 bis 19 Uhr, eine „erste Bürgerstunde“ an. Die Organisatoren erwarten dann Jessica Suplie vom Bundesumweltministerium. Die Klein Henstedterin schickt sich an, die Ergebnisse des Bonner Weltklimagipfels „bürgernah“ zusammenzufassen. Sie will außerdem „vom Geschehen am Rande der Verhandlungen“ berichten.

An die „Bürgerstunde“ schließt sich von 19 bis 21 Uhr der „erste Mitmachabend“ an. Was es damit auf sich hat, erläutert der „freiraum“ in einer Pressemitteilung: Die Veranstaltung wolle „ein offenes Treffen für aktuelle und zukünftige Mitmacher und Mitmacherinnen“ sein. 

Kennenlernen bei Tee oder Wein

Es existiere bereits „eine kleine Gruppe, die sich mit Mietregalen, Workshops, Vorträgen oder anderen Ideen“ an dem Bürgerladen beteilige. Aber im „freiraum“ gebe es, wie der Name schon sage, noch freien Raum – Platz „für selbst gemachte Schätze, leckere Erzeugnisse aus der Region und Talente, die im Stadium von ,man könnte doch mal...’ schlummern“.

Der offene Abend wolle einladen „zum Kennenlernen und Stellen von Fragen bei Tee oder Wein“ sowie zum „Austausch von Ideen und Initiativen, die sich manchmal gemeinsam viel einfacher realisieren lassen“. Das „freiraum“-Team möchte auch bereits informieren über „die Möglichkeiten, ein Mietregal zu bestücken oder einen Workshop anzubieten“. Es sammelt nach eigenem Bekunden „Angebot und Nachfrage“ und „hilft beim Vernetzen“, sodass „eine neue Harpstedter Landkarte der kurzen Wege“ entstehe – „vom Erzeuger zum Verbraucher“, vom „umgestürzten Apfelbaum des Nachbarn zu Ihrem Ofen“ oder auch „vom ungenutzten Acker zum Gourmetgarten“. - eb/boh

Rubriklistenbild: © pp

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