Werbegemeinschaft hat Dampflok-Motiv für 3. Auflage gewählt

Harpstedter Becher avanciert zur Sammeltasse

Sie hoffen, dass auch die dritte Auflage des „Harpstedter Bechers“ weggeht wie die redensartlichen warmen Semmeln: Frank Müller, Hauke Brahms und Thea Alfken (v.l.). Ein Euro pro Stück fließt als Spende an die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde (DHEF). Auf deren Bahnhofsfest wird die „Sammeltasse“ für fünf Euro zu bekommen sein. - Foto: Bohlken

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Nach dem Amtshof und der Nienaberschen Windmühle ziert nun die Dampflok der Eisenbahnfreunde als drittes Motiv den „Harpstedter Becher“. 300 Stück hat die Aktive Werbegemeinschaft sich von der Huder Firma „BeDRUCKt“ gestalten lassen.

„Die gehen bestimmt am kommenden Sonntag alle weg“, sagt Pressesprecher Hauke Brahms optimistisch in Anspielung auf das Bahnhofsfest der Museumseisenbahner. Den Verkauf übernehme dort dann die Werbegemeinschaft aber nicht selbst. „Das haben wir den Eisenbahnfreunden überlassen“, erläutert Frank Müller, gleichberechtigter Vorsitzender an der Seite von Thea Alfken. Wir sind nicht mit einem Stand vertreten.“

Fünf Euro soll das gute Stück kosten, und wer es erwirbt, tut damit zugleich ein gutes Werk. Ein Euro pro Becher spendet die Kaufmannschaft den Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunden (DHEF). Die würdigen, wie mehrfach berichtet, ihr 40-jähriges Bestehen am kommenden Wochenende; das am Sonntag, 11. September, um 11 Uhr auf dem Harpstedter Bahnhofsgelände beginnende Fest bildet dabei den krönenden Höhepunkt. Ein 10-Uhr-Gottesdienst in der Halle der DHEF geht dem Event voraus.

Anlässlich ihres runden Vereinsgeburtstages haben die Museumsbahner einen Flaschen-/Dosenkühler aus Neopren, den „Stubby-Cooler“, aufgelegt, den sie neben dem „Harpstedter Becher“ auf dem Jubiläumsfest ebenfalls anbieten. Der „Kaffeepott“ der Werbegemeinschaft hat sich im Übrigen schon in der ersten und der zweiten Auflage recht ordentlich verkauft. 

Wie Frank Müller erläutert, fanden allein etwa 1000 „Harpstedter Becher“ mit Amtshof-Logo dankbare Abnehmer. Von den Exemplaren mit Mühlen-Motiv seien wohl ungefähr 500 unters Volk gebracht worden. Für diese zweite Auflage hatte die Werbegemeinschaft einen Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben. Wer wollte, der durfte selbst kreativ werden und ein Mühlen-Motiv entwerfen. Christiane Schäfer reichte das schönste Logo ein. Das bescherte der Hölingerin eine 250-Euro-Prämie.

„Je mehr Motive wir herausbringen, desto interessanter wird die Serie“, vermutet Frank Müller. So könnte der „Harpstedter Becher“ im wahrsten Sinne des Wortes zur Sammeltasse avancieren. Das Dampflok-Logo ist übrigens nicht Ergebnis eines Wettbewerbs. Die Kaufmannschaft hat es selbst kreiert. 

Noch gibt es keine Probleme, weitere Harpstedter Wahrzeichen zu finden, die sich optisch gut auf dem Becher machen. Die Christuskirche steht als viertes Motiv bereits fest. Ob der Verkauf wieder mit einer Spende verbunden wird, etwa für den Freundes- und Förderverein oder die Kirchenstiftung, will erst noch entschieden werden. Frank Müller schließt das aber nicht aus.

Sollten übrigens doch nicht alle 300 jetzt gefertigten Becher Käufer auf dem Bahnhofsfest finden, so wird es für Interessierte Gelegenheit geben, übrig gebliebene Exemplare auch hinterher noch zu erwerben, und zwar bei Pestrup, „photogen“, in der „Hörstube“ und bei Müller Aluminium in Harpstedt.

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