HTB-Vorhaben mit Außengeräten

Überdachte Outdoor-Sportstätte erntet Zustimmung

Sportangebote will der HTB auf einer Außenanlage mit Überdachung neben dem Vereinsheim möglich machen. Skizze/Grafik: HTB/Rottmann
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Sportangebote will der HTB auf einer Außenanlage mit Überdachung neben dem Vereinsheim möglich machen.

Harpstedt – Eine Fläche auf dem Vereinsheimgrundstück am Schwarzen-Berg-Weg soll auf etwa 80 Quadratmetern überdacht und in eine Outdoorsportstätte umfunktioniert werden. Das sieht im Kern ein Antrag des Vorstandes vor, dem alle 27 anwesenden Mitglieder des Harpstedter Turnerbundes (HTB) am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung im Saal des Gasthauses „Charisma“ zugestimmt haben.

Während der Pandemie reifte die Idee, ein überdachtes Areal für verschiedene Sportangebote mit spartenübergreifendem Nutzen zu schaffen. Unter dem künftigen Dach sieht die Planung einen rutschhemmenden Laufboden der Firma TerraTec vor. Outdoorsportgeräte aus Edelstahl mit Betonfundamenten außerhalb der offenen „Halle“ sollen das Ensemble vervollständigen. Als Einfriedigung ist ein 1,80 Meter hoher Doppelstabmattenzaun angedacht. Weitere Bauplanungen werden folgen. Der HTB strebt an, das Projekt im Laufe des kommenden Jahres zu realisieren.

Befürwortet haben die Mitglieder zudem den Einsatz eines neuen FSJlers für 2021/22. Bewerbungen liegen allerdings noch nicht vor.

„Neue Normalität“ geprägt von Einschränkungen

Für den aus persönlichen Gründen verhinderten ersten Vorsitzenden Tobias Radtke blickte seine Stellvertreterin Cornelia Tangemann aus Vorstandssicht zurück und nach vorn. Seit mittlerweile anderthalb Jahren leidet auch der HTB unter der Coronakrise. Während der langen Lockdowns kam der Sportbetrieb komplett zum Erliegen. Einschränkungen prägen die „neue Normalität“ in Zeiten der Pandemie – und Online-Sitzungen sowie Diskussionen über Hygienekonzepte mit der Coronabeauftragten den Alltag.

Uwe Weinert (l.) stand für die Kassenführung nicht mehr zur Verfügung. Wiedergewählt: Cornelia Tangemann, Heinz Remme und Hans-Dieter Daum (v.l.). Foto bitte durch Anklicken unten rechts ganz öffnen!

Für uns als HTB-Vorstand waren die letzten 18 Monate hart.“ 

Cornelia Tangemann

„Für uns als HTB-Vorstand waren die letzten 18 Monate hart“, gestand Cornelia Tangemann. „Zu unserer großen Freude“, so fügte sie hinzu, „hielten uns unsere Mitglieder die Treue. Die Mitgliederzahl blieb weitestgehend konstant. Auch unsere Übungsleiter und -leiterinnen hielten zur Stange.“

Die lähmende Coronazeit ließ den Bewegungsmangel zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem mit Folgen für Gesunderhaltung und Psyche mutieren – zu einer tickenden Zeitbombe. Der HTB sieht sich in der Pflicht, dem entgegenzuwirken, zumal die Gesundheitsvorsorge zu den Aufgaben eines Sportvereins gehört. Er möchte Menschen aller Altersstufen ein abwechslungsreiches Spiel- und Bewegungsprogramm, aber auch Kultur bieten.

Im Zuge der Wahlen bestätigten die Mitglieder die zweite Vorsitzende Cornelia Tangemann und den sportlichen Leiter Heinz Remme.

Dem Vorstand fehlt ein Kassenführer

Kassenwart Uwe Weinert stand indes für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung; sein Posten bleibt vorerst vakant. Für diese Personalie muss zwingend eine Lösung her, und zwar schnellstmöglich. Kein Verein, schon gar nicht ein so großer wie der Harpstedter TB, kann dauerhaft ohne geregelte Kassenführung fortbestehen.

Als neue Kassenprüfer werden Ronald Janowsky und Marco Roreger fungieren. Daum, der das Vorstandsamt des Geschäftsführers nach dem Tod von Uwe Cordes im Jahr 2019 kommissarisch übernommen hatte, bekam nun für ein weiteres Jahr das Vertrauen seitens der Basis geschenkt. Ebenfalls wiedergewählt: die „Herrenfraktion“ des Ehrenrates aus Udo Maier, Karl-Heinz Fronzek, Horst Pussack und Helmut Meyer.

Mitgliederstärkster Verein

Coronabedingt unterblieb die Ehrung langjähriger Mitglieder. Geplant ist, die Auszeichnungen im Februar 2022 während der nächsten Jahreshauptversammlung nachzuholen.

„Der HTB ist der mitgliederstärkste Verein in der Samtgemeinde Harpstedt. Mein Dank gilt allen, die dort ehrenamtlich aktiv sind“, bekräftigte Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse in seinem Grußwort.

Von Anja Rottmann

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