Kunst ist zurück in der „Wasserburg“

Arbeiten kehren eigene Empfindungen nach außen

Auch die Liebe zur Natur spiegelt sich in Arbeiten von Isa Tumat-Schall wider. Von der Schönheit der Harpstedter Landschaft an der Delme – direkt hinterm Hotel „Zur Wasserburg“ – zeigte sich die Oldenburgerin durchaus angetan.
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Auch die Liebe zur Natur spiegelt sich in Arbeiten von Isa Tumat-Schall wider. Von der Schönheit der Harpstedter Landschaft an der Delme – direkt hinterm Hotel „Zur Wasserburg“ – zeigte sich die Oldenburgerin durchaus angetan.

Harpstedt – Der „Leuchtkraft der Komplementärfarben“ kann sie genauso viel abgewinnen wie der „verhaltenen Schönheit einer Pastelllandschaft“. Und die Kunst erfüllt für Isa Tumat-Schall nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Funktion – sowohl für den Kunstschaffenden als auch für den -konsumenten, der mit ihm über das Werk in einen Dialog treten will.

Ihre Bilder für sich sprechen lässt die gebürtige Österreicherin derzeit im Rahmen der „84. Ausstellung regionaler Künstler“ im Hotel „Zur Wasserburg“ in Harpstedt. 49 ihrer Werke sind dort bis Ende Oktober zu sehen. Die Arbeiten können – einhergehend mit den Restaurant-Öffnungszeiten – montags, dienstags und freitags ab 17 Uhr sowie sonnabends und sonntags ab 11 Uhr bewundert werden.

„Farbträume IV – Natur im Wandel der Jahreszeiten“ hat Isa Tumat-Schall ihre Ausstellung mit Aquarellen und Pastellen betitelt. Die heute in Oldenburg wohnhafte Künstlerin gewährt Einblicke in verschiedene Schaffensperioden.

„Nach der wirklich langen Zeit der Einkehr und der Stille dürfen wir die Lebendigkeit und Farbenpracht der Natur, von Künstlerhand umgesetzt, neu erfahren. Freuen Sie sich auf das Erlebnis!“, wirbt Gastronom Michael Grohe in eigener Sache für die Werkschau.

Gebürtig aus Österreich

Isa Tumat-Schall kam 1942 in Innsbruck zur Welt. Schon früh begann sie sich mit der Malerei zu beschäftigen. Erste Erfolge stellten sich bereits ein, als sie noch „naiv“ in Tempera malte. Die zweifache Mutter errang Wettbewerbspreise, unter anderem ausgelobt von der Stadt Oldenburg. Sie erweiterte ihren Horizont und ihr Spektrum an Maltechniken. Inspiriert von den Künstlern Joachim Kusber und Christa Asmus, fand sie neue Ausdrucksmittel, die, wie sie selbst sagt, „zu lockeren, farbenprächtigen Bildern in Pastell-, Aquarell- und Mischtechnik führten“. Mit erfolgreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland, unter anderem im portugiesischen Albufeira, machte Isa Tumat-Schall auf sich und ihre Arbeiten aufmerksam.

In meiner Malweise fühle ich mich den Expressionisten mit ihrer Spontanität und Lebendigkeit verbunden.“

Isa Tumat-Schall

Seit mehr als zehn Jahren bewegt sie sich auch auf pädagogischem Terrain: In ihrer Oldenburger Heimat arbeitet sie mit kunstinteressierten Laien.

„In meiner Malweise fühle ich mich den Expressionisten mit ihrer Spontanität und Lebendigkeit verbunden. Ähnlich wie sie versuche ich – losgelöst vom ursprünglichen Motiv – die eigenen Empfindungen abzubilden. Gerade deshalb ist es für mich unabdinglich, immer neue Maltechniken zu erproben, um neue Wege der Gestaltung zu entdecken“, bekräftigt die Kunstschaffende. Die im Hotel „Zur Wasserburg“ ausgestellten Gemälde bilden ein breites Spektrum ab, das von der reizvollen Landschaft über das florale Motiv bis hin zum Stillleben reicht.  

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