Große Jubiläumsfeier muss entfallen

Harpstedt hat seit 25 Jahren ein Altenheim

Vor 25 Jahren eröffnet: das Seniorenzentrum.
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Vor 25 Jahren eröffnet: das Seniorenzentrum.

Harpstedt – Seit 25 Jahren gibt es in Harpstedt ein Altenpflegeheim Die Eröffnung des DRK-Seniorenzentrums datiert vom 1. April 1996. Eine große Feier, die dieses Jubiläum und das der „integrierten“ DRK-Gemeindeschwesternstation würdigt, kann es im Coronajahr 2021 nicht geben. Unsere Zeitung widmet dem „25sten“ in Kürze eine Sonderseite.

Der jetzige Standort mitten in Harpstedt war vormals Ackerland. Nach den Erinnerungen von Flecken-Altbürgermeister Hermann Bokelmann hielt man seinerzeit im Samtgemeinderat die vorhandenen Altenheime in Beckeln, Ippener und Klosterseelte für ausreichend, während der Fleckenrat das Bauvorhaben unterstützte. Kooperativ zeigte sich ebenso die evangelische Christusgemeinde als Eigentümerin einer großen Fläche. In Verhandlungen bemühte sich Gemeindedirektor Dieter Claußen darum, die Landeskirche als Trägerin zu gewinnen. Das gelang nicht.

Viele Hürden bis zur Realisierung

Die Deutsche Altershilfe wollte indes zwar beraten und planen, aber – wie auch die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Oldenburg – nicht Trägerin sein. Bürgermeister Bokelmann, der zwischenzeitlich zusätzlich Landrat geworden war, wandte an den DRK-Kreisverband; der zeigte sich gewillt, als Betreiber zu fungieren. Die Sache kam voran. Am 18. Februar 1993 fiel die Entscheidung zugunsten von Ralf Mehrings als Bauherr; der Huder realisierte das Heim nach den Plänen von Ingenieur Horst-Dieter Kruse aus Oldenburg. Der Flecken brachte die Bauleitplanung und ein nötiges Umlegungsverfahren auf den Weg. Eine letzte Hürde räumte Dieter Claußen bis Juli 1994 beiseite: Probleme mit den Grundstückseigentümern. Bokelmann dazu: „Alle waren zwar für das Heim; für ihr eingebrachtes Ackerland wollten sie aber eigene Bauplätze wiederhaben. Auch die Landeskirche.“

Flecken bleibt „außen vor“

Gegründet wurde die „DRK gemeinnützige Trägergesellschaft Harpstedt mbH“. Der Flecken klinkte sich nicht ein, stellte dem DRK-Ortsverein Harpstedt aber 12.500 DM für einen weiteren Anteil zur Verfügung. Gesellschafter wurden Kreisverband und Ortsverein der Rotkreuzler.

Und heute? Mitunter ist der Ruf nach einem fünften Altenheim in der Samtgemeinde zu vernehmen. Wer darüber nachdenkt, muss sich allerdings auch fragen, woher das Personal kommen soll – hinreichend gut bezahltes Personal.  

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