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Grüne fragen in Harpstedt nach: Was liegt Einwohnern auf dem Herzen?

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Von: Jürgen Bohlken

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Das Zuparken der E-Ladestation an der Grünen Straße in Harpstedt muss nach Auffassung von Ratsfrau Irene Kolb unterbunden werden.
Das Zuparken der E-Ladestation an der Grünen Straße in Harpstedt muss nach Auffassung von Ratsfrau Irene Kolb unterbunden werden. © Bohlken

Harpstedt – An einem Info-Stand bei Inkoop in Harpstedt haben sich die Grünen erkundigt, „was den Leuten auf dem Herzen liegt“. Mit durchaus aufschlussreichen Ergebnissen. Ratsfrau Irene Kolb hat einige Punkte im Verlauf der jüngsten Fleckenratssitzung zur Sprache gebracht.

„Die E-Ladestation an der Grünen Straße wird sehr häufig von Autos zugeparkt. Da müssen wir eine Lösung finden“, sagte sie. Die Stromtankstelle müsse ständig zugänglich bleiben. „Ich habe keine Ahnung, wie wir das schaffen“, gab Irene Kolb zu.

Auf der Burgstraße, so hatten die Grünen ebenfalls vernommen, werde „insbesondere morgens gegen 7 Uhr“ viel gerast. Kolb riet zur Überprüfung der gefahrenen Geschwindigkeiten. Auf der Burgstraße sei erst kürzlich wieder geblitzt worden, kam Widerspruch aus dem Rat.

Die Glascontainer bei der Begegnungsstätte am Tielingskamp reichten nicht aus, monieren Einwohner – und wünschen sich weitere Standorte.
Die Glascontainer bei der Begegnungsstätte am Tielingskamp reichten nicht aus, monieren Einwohner – und wünschen sich weitere Standorte. © Bohlken

Zwei Schilder im Bereich Burgstraße/Grüne Straße brachte Kolb im weiteren Verlauf zur Sprache: „Das linke ist mittlerweile freigeschnitten worden; das rechte wird umarmt von einem Baum. Man kann es noch sehen. Dummerweise ist es aber so verdreckt, dass man es doch wieder nicht sieht. Es sollte ganz dringend gesäubert werden.“

Verdreckte Schilder, zu wenig Glascontainer

Generell seien in Harpstedt viele Straßen- und Verkehrsschilder verschmutzt. Zusätzlich zu den rechtlichen Vorgaben in Sachen Erkennbarkeit von Schildern spielte Kolb auf das kommunale Anliegen an, den Tourismus zu stärken. Vor diesem Hintergrund sollte dem Flecken nach Ansicht der Ratsfrau an einem ansprechenden Erscheinungsbild gelegen sein. Zum einen bat Kolb darum, die Notwendigkeit der Reinigung dreckiger Schilder dem Bauhof mitzuteilen; zum anderen könne der Flecken ja mal aufrufen zu einer Gemeinschaftsaktion an einem Sonnabend, gewissermaßen zu einem „Straßenschildputztag“.

Auch Markierungen seien teilweise nicht mehr gut erkennbar. Diesbezüglich bat Kolb im Interesse der Verkehrssicherheit darum, wirklich schnell für Abhilfe zu sorgen.

„In Harpstedt gibt es aktuell nur Glascontainer an der Begegnungsstätte, die ständig voll sind“, brachte die Ratsfrau ein weiteres Bürgeranliegen zur Sprache. Der Wunsch nach Gesprächen der Gemeinde mit den Verbrauchermärkten sei laut geworden – in der Hoffnung, „weitere Containerstandorte aktivieren zu können“.

Zusätzlich machte Kolb auf diverse – schon vor längerer Zeit gestellte – Anträge der Grünen aufmerksam, die noch immer nicht zur Beratung gekommen seien.

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