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Frust und Verdruss über „Mini-Markt“

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Hält nicht ansatzweise, was die Werbung versprach: der „Familien-Kirmes Park“ auf Harpstedts Marktplatz.
Hält nicht ansatzweise, was die Werbung versprach: der „Familien-Kirmes Park“ auf Harpstedts Marktplatz. © Bohlken

Harpstedt – Verdruss und Frust über den weiträumig beworbenen „Familien-Kirmes Park“ in Harpstedt hat sich bereits unter den ersten Besuchern breitgemacht. Schmerzlich vermisst wurde der von der Schaustellerfamilie Kortekamp-Brockelmann angekündigte Autoskooter. Der Betreiber hat sich laut Hendrik Kortekamp nach wirtschaftlicher Abwägung entschieden, einen Fahrgeschäft-Platz auf einem anderen Markt wahrzunehmen.

Ein Kinderkarussell fehlt in Harpstedt ebenfalls. „Der Schausteller ist mein Schwiegervater. Er ist aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei“, sagte Kortekamp. Die Kirmes beschränkt sich auf eine Kinder-Schiffschaukel, ein Minimum an Verzehrständen, Dosenwerfen, Greifer und Entenangeln. „Wie kann man bloß einen Markt ohne Bierbude organisieren?“, fragten sich Besucher kopfschüttelnd.

Die Aufbauten nehmen zwar nur die Hälfte des überschaubaren Harpstedter Marktplatzes in Anspruch, aber der Zulauf war zum Auftakt bei immerhin passablem Wetter besser als an manch verregnetem Maimarkt-Freitag früherer Jahre.

Am Sonnabend hat der „Familien-Kirmes Park“ von 14 bis 21 Uhr geöffnet – und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr.  

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