Sonderdienst

Harpstedt: Feuerwehr-Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät erfordert Training

Weitgehend „zerlegt“: das Autowrack nach dem Einsatz von Rettungsschere und Spreizer.
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Weitgehend „zerlegt“: das Autowrack nach dem Einsatz von Rettungsschere und Spreizer.

Harpstedt – Den Umgang mit Spreizer und Rettungsschere haben die „Jungkameraden“ der Feuerwehr Harpstedt am Sonnabend geübt. Ein Dankeschön richteten die Brandschützer an das Autohaus Dutsch, das ihnen zum wiederholten Male ein schrottreifes Fahrzeug als Übungsobjekt zur Verfügung stellte.

Verkehrsunfälle mit schwer verletzten eingeklemmten Personen sind nicht zuletzt als Folge von Fahrassistenten, Airbags und verbesserten Karosserien zurückgegangen. Gleichwohl kommen sie immer wieder vor. „Ausbildung ist aufgrund dieser Tatsache enorm wichtig für unsere Einsatzkräfte, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist“, betont die Feuerwehr Harpstedt. Gerade ihre jungen, frisch ausgebildeten Aktiven werden daher regelmäßig für solche Situationen geschult. Der Sonderdienst am Wochenende war auf den Schwerpunkt Verkehrsunfälle zugeschnitten.

Auf die Versorgungs- folgt die Befreiungsöffnung

In der Theorie ging es um Taktik und Technik – bis hin zum Aufbau einer Einsatzstelle und der Fahrzeugaufstellung. In der Praxis wurde der Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät trainiert. „Für eingeklemmte Personen ist eine ruckelfreie, patientenschonende Rettung elementar und enorm wichtig, damit keine weiteren Verletzungen hinzukommen. Verschiedene Schnitt- und Spreiztechniken mit den hydraulischen Rettungsgeräten sorgen zunächst für eine Versorgungsöffnung zwecks Versorgung des oder der Autoinsassen durch den Rettungsdienst. Daran schließt sich die Befreiungsöffnung an, etwa durch Heraustrennen einer gesamten Fahrzeugseite oder die Abnahme des Daches“, so die Feuerwehr.

Wohltuende Stärkung

Zwischen den Übungsteilen gab es für alle Kameradinnen und Kameraden ein Mittagessen. Diese Stärkung tat durchaus gut. Die Rettungsgeräte bringen nämlich immerhin bis zu 26 Kilogramm auf die Waage. „In Situationen, in denen man nur gemeinsam das schwere Gerät halten kann, spielt Teamwork eine besonders große Rolle. Ohne einander blind zu vertrauen, ist ein Einsatz kaum möglich“, bekräftigt die Feuerwehr Harpstedt.

Kraftraubende Arbeit: Bis zu 26 Kilo bringen die hydraulischen Rettungsgeräte auf die Waage.

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