Jugendkultur der 70er- und 80er-Jahre

Im „Stein“ werden nun wieder Erinnerungen wach

Museumsdirektorin Dr. Julia Schulte to Bühne (3.v.l.) führte die jungen Besucher noch vor der Eröffnung des „Steins“ durch die aus Harpstedt stammende Landdisco.
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Museumsdirektorin Dr. Julia Schulte to Bühne (3.v.l.) führte die jungen Besucher noch vor der Eröffnung des „Steins“ durch die aus Harpstedt stammende Landdisco.

Harpstedt/Cloppenburg – Die von Harpstedt in das Museumsdorf Cloppenburg umgesetzte und dort so originalgetreu wie möglich hergestellte Landdisco „Zum Sonnenstein“, die in einer Woche „etappenweise“ eröffnet wird (wir berichteten), hat bereits ersten –gewissermaßen „privilegierten“ – Besuch in Erstaunen versetzt.

Die VR-Bank in Südoldenburg, die das Disco-Projekt mit VR-Stiftungsmitteln in Höhe von 50. 000 Euro gefördert hatte, nutzte kürzlich die Gelegenheit, mit Azubis in den „Stein“ zu kommen. Der sieht nun wieder aus, wie ihn (nicht nur) die Harpstedter aus den 1970er- und 1980er-Jahren kennen.

„In lockerer Atmosphäre sollten sich die aktuellen und zukünftige Auszubildende bei einer Schnitzeljagd kennenlernen“, berichtet das Freilichtmuseum. VR-Bank-Vorstandssprecher Jürgen Fuhler sowie die Personal-Verantwortlichen des Geldinstituts begrüßten gemeinsam mit Museumsdorfdirektorin Dr. Julia Schulte to Bühne junge Cloppenburger, die im August ihre Lehre in der VR-Bank in Südoldenburg beginnen, aber auch solche aus dem zweiten und dritten Lehrjahr.

VR-Stiftung gibt 50.000 Euro dazu

„Die Tradition zu bewahren, sie sichtbar zu machen und gleichzeitig in die Zukunftsfähigkeit zu investieren, ist ein wichtiger Auftrag. Dafür bietet uns die Landdisco einen wunderbaren Rahmen“, urteilte Fuhler.

Die VR-Bank-Vertreter nahmen im Zuge eines Rundgangs mit Julia Schulte to Bühne durch den „Stein“ gern die Gelegenheit wahr, für ein wenig PR in eigener Sache zu sorgen: Die Azubis, so hieß es, könnten „hier bereits live erleben“, was ihren zukünftigen Arbeitgeber unter anderem auszeichne, nämlich „das Engagement für die eigene Region“. Vor allem aber bekamen die jungen Leute vor Augen geführt, in welcher Art von „Tanztempel“ die Elterngeneration einst feierte.

Wer aus meiner Generation stammt, dem geht das Herz auf, wenn er hier in der Disco steht.“ 

Jürgen Fuhler

„Die Diskothek steht symbolisch für eine wichtige Aufgabe der Genossenschaftsbanken, nämlich die Kulturförderung vor Ort. Es ist schön, dass wir das Museumsdorf auch bei diesem zukunftsweisenden Projekt unterstützen können“, bekräftigte Fuhler.

Während die Azubis auf eine museumsseitig vorbereitete Schnitzeljagd geschickt wurden, zeigte er sich von der Projektumsetzung tief beeindruckt: „Wer aus meiner Generation stammt, dem geht das Herz auf, wenn er hier in der Disco steht. Da werden einfach Jugenderinnerungen wach.“  eb/boh

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