Hommage an Simon and Garfunkel im Koems

Wo „Cecilia“ auf „Mrs. Robinson“ trifft

Optisch gibt es schon Unterschiede zum Original; akustisch aber kommen die beiden Leadsänger ihren Vorbildern außerordentlich nahe. - Foto: Agentur

Harpstedt - Von „Cecilia“ über „The Boxer“ und „Mrs. Robinson“ bis hin zu „The sound of silence“ und „Bridge over troubled water“ – die Simon and Garfunkel Revival Band um ihre Leadsänger Michael Frank und Guido Reuter wird garantiert keinen großen Hit ihrer musikalischen Vorbilder auslassen, wenn sie am Freitag, 1. September, ab 20 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Koems-Saal konzertiert. Rainer Windhusen, selbst ein großer Fan, hat die Erfurter erneut für ein Gastspiel in Harpstedt gewinnen können. Ihr bislang letztes Konzert im Flecken liegt fast zwei Jahre zurück.

Die Tribute-Band bringt unter dem Tenor „Feeling Groovy“ übrigens nicht nur die unvergesslichen Songs des legendären Duos Simon and Garfunkel zu Gehör, sondern zudem eine Auswahl der Solo-Hits von Paul Simon und Art Garfunkel – von „Graceland“ bis „Bright eyes“.

Leadsänger wollen sich nicht verstellen

Der Vorverkauf läuft. Karten gibt es für 18 Euro das Stück bei Schreibwaren Beuke in Harpstedt. Ferner ist eine telefonische Reservierung unter der Rufnummer 0172/437 13 14 möglich. An der Abendkasse kostet das Ticket 20 Euro. Den Reinerlös des Konzertes wird Rainer Windhusen – wie in früheren Jahren – einer gemeinnützigen Einrichtung spenden.

„Die Arrangements von Simon and Garfunkel haben es wirklich in sich. Deswegen traut sich da auch fast keiner ran. Michael Frank und Guido Reuter sind aber so begnadete Musiker, dass man einfach nur da steht und staunt,“ erinnert sich Organisator Rainer Windhusen an die zurückliegenden Auftritte im Koems-Saal. Das Publikum dürfe sich auf zwei Stimmen freuen, „die sich vom Original nur schwer unterscheiden lassen“.

Der Simon and Garfunkel Revival Band liegt allerdings nicht daran, das legendäre US-amerikanische Folk-Rock-Duo komplett zu kopieren. Vielmehr geht es Michael Frank, Guido Reuter und den Begleitmusikern darum, die Musik der beiden Ikonen authentisch zu interpretieren, dabei aber gleichwohl eigene Facetten einfließen zu lassen. Die Leadsänger wollen sich nicht verstellen. 

„Wir möchten uns keine falschen Bärte ankleben und nicht lächerliche Kostüme anziehen. Uns geht es um den Simon-and-Garfunkel-Sound“, betonen sie. Und den bringen sie passend zur Stimmung des jeweiligen Songs mal gefühlvoll und mal rockig auf die Bühne. Das Programm kommt zwar überwiegend balladesk daher; bei den schnelleren Nummern bleibe der „Partyfaktor“ aber keineswegs auf der Strecke, heißt es in der Konzertankündigung. Die Band habe sich vorgenommen, „das Publikum einmal mehr zum Grooven zu bringen“.

eb/boh

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