Mindestens 500.000 Euro Schaden

Carport- und Fahrzeugbrand greift auf zwei Wohnhäuser über

Bei einem Großfeuer in Harpstedt verbrennen neben einem Wohnmobil und zwei PKW auch der Carport und der Dachstuhl eines Hauses sowie ein Anhänger.

Update vom 16. Mai: Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der grob geschätzte Brandschaden beläuft sich laut Polizei auf mindestens 500.000 Euro.

Update vom 15. Mai: Schaden beim Großfeuer vom Freitag an der Breslauer Straße in Harpstedt hat zusätzlich das Wohnhaus auf dem Grundstück genommen, auf dem der Brand ausgebrochen war. Betroffen war ein Teil des Daches. Die Feuerwehr verhinderte hier Schlimmeres. Das leicht beschädigte Gebäude blieb bewohnbar, während das Feuer den Dachstuhl des Nachbarhauses zerstörte. Außerdem verbrannte neben Carport, Wohnmobil und zwei Pkw auch ein Anhänger.

Ursprünglicher Artikel vom 14. Mai: Harpstedt – Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften hat am Freitagnachmittag stundenlang versucht, ein Wohnhaus an der Breslauer Straße in Harpstedt vor der Zerstörung durch Feuer zu bewahren.

Zunächst hatten aus noch ungeklärter Ursache auf dem daneben gelegenen Grundstück ein Carport mitsamt einem Wohnmobil und einem Pkw gebrannt. Das Feuer verbreitete sich dann über das Carportdach auf die benachbarte Grundstücksfläche. Dort erfasste es ein weiteres Auto und schließlich das (Nachbar-)Wohnhaus. Letzteres ist nach derzeitigem Stand der Dinge unbewohnbar – und der Dachstuhl laut Polizei ausgebrannt. Fahrzeuge und Carport zerstörte das Feuer komplett. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Eins der Autos, ein Renault Zoe, hatte einen Elektroantrieb. Daher musste ein Spezialcontainer eines Bergungsunternehmens her.

Der Fahrzeug- und Carportbrand griff auf das Nachbarwohnhaus über.

ADAC-Luftnotretter, die von einem anderen Einsatz gekommen waren, hatten auf dem Rückflug die Flammen und den dichten schwarzen Rauch über Harpstedt bemerkt. Sie meldeten das Feuer, landeten in der Nähe des Brandortes und verweilten dort mit ihrem Hubschrauber vorsorglich – für den Eventualfall. Verletzte gab es aber nicht.

Mehrfach knallte es heftigst und weithin hörbar – offenbar ein Ergebnis berstender Reifen. Dass es unterm Dach des Wohnhauses schwelte, ließ sich nach dem Anrücken der ersten Feuerwehrleute erkennen. Gut 120 – teils nachalarmierte – Kräfte der Feuerwehren Harpstedt, Groß Ippener, Prinzhöfte, Beckeln, Colnrade und Wildeshausen sowie der Kreisfeuerwehr (inklusive Gerätewagen Atemschutz) waren im Einsatz.

In Harpstedt sind beim Carport-Brand am Freitag auch das angrenzende Wohnhaus beschädigt sowie mehrere Fahrzeuge zersatört worden.

Nach Durchzündungen unterhalb des Wohnhausgiebels durchstach die Besatzung der Drehleiter aus Wildeshausen das Dach im dichten Qualm, um an den Brandherd heranzukommen. Die Löschwasserversorgung musste über eine längere Wegstrecke hergestellt werden.

Rubriklistenbild: © Thomas Lindemann

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