300 Euro für geplanten „Sternengarten“

Sie handarbeiten auch, um Gutes zu tun

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Gabriele Proske (l.) nahm aus den Händen von Erika Hormann (r.) eine 300-Euro-Spende für die „Sternenkinder“-Gedenkstätte entgegen, die der Hospizverein auf dem Friedhof realisieren will. Der DRK-Handarbeitskreis unterstützt seit vielen Jahren karitative Zwecke mit Verkaufserlösen aus Basaren.

Harpstedt - Im 14-tägigen Turnus stricken sie unermüdlich, und die Früchte ihrer Arbeit haben schon viel Gutes bewirkt – erst dieser Tage wieder.

Die eifrigen Damen aus dem Handarbeitskreis des DRK-Ortsvereins Harpstedt unterstützen den Hospizverein der Samtgemeinde mit 300 Euro. Die Spende ist für den „Sternengarten“ bestimmt, eine geplante Gedenkstätte für „Sternenkinder“ auf dem Harpstedter Friedhof. Dankend nahm Gabriele Proske den Betrag am Donnerstagnachmittag aus den Händen von Erika Hormann entgegen.

Arbeit für den guten Zweck

Treffpunkt des Handarbeitskreises ist seit 1983 die Harpstedter Begegnungsstätte an der Amtsfreiheit, Ecke Tielingskamp. Als Folge von Brandstiftung hatte die Gruppe die Räumlichkeiten im Erdgeschoss des „Alten Forsthauses“ von Mai 2010 bis März 2013 nicht nutzen können. Die Damen kamen während dieser Zeit in ihren privaten Wohnungen zusammen, um zu handarbeiten, wobei sie sich in der Gastgeberrolle abwechselten.

Ob Mützen, Schals oder Socken – die selbst gefertigten Sachen finden auf Basaren gemeinhin viele Abnehmer, und die Erlöse stiften die Damen jeweils für einen guten Zweck. 2004 unterstützte der von Erika Hormann geleitete Handarbeitskreis die Gemeindeschwesternstation im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt mit 800 Euro. 250 Euro spendete die Gruppe zwei Jahre später für Erdbebenopfer in Pakistan. 2007 flossen 700 Euro an den DRK-Ortsverein Harpstedt; im Jahr darauf gingen 500 Euro an den neu gegründeten Hospizverein. 2010 übernahmen die Damen die Finanzierung von vier Bobby-Cars für die Krippe „Zwergnase“. Im selben Jahr spendeten sie außerdem 500 Euro für die Haiti-Hilfe. Über eine Summe in gleicher Höhe freute sich der DRK-Kindergarten Harpstedt; dieses Geld war für die Anschaffung von Spielzeug für die Krippengruppe „Füchse“ bestimmt.

Mitunter machen die Damen die Handarbeiten nicht zu Geld, sondern unterstützen damit direkt Menschen und Einrichtungen. Über Kniedecken und gestrickte Schultertücher sowie Kissen für Stühle und Bänke freute sich das DRK-Seniorenzentrum. Zu den Nutznießern zählten auch Asylsuchende. „Vielen von ihnen konnten wir am Begrüßungstag der Flüchtlinge und der Weihnachtsfeier 2016 mit warmen Stricksachen eine Freude machen“, erzählt Erika Hormann. „Alle Damen aus unserer Runde geben ihr Bestes und sind auch weiterhin sehr motiviert zu helfen“, betont sie.

eb/boh

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