Hammer, Säge und Brecheisen an Grundschule im Einsatz

Neue Fenster für Harpstedter Erst- bis Viertklässler

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Um die Sicherheit von neugierigen Schüler zu gewehren, ist die Baustelle großflächig abgesperrt. Seit drei Wochen bauen Handwerker neue Fenster ein, die sogar einen Schutz vor der Sonne bieten sollen.

Harpstedt - Von Lea Oetjen. An der Grundschule Harpstedt sind im Moment nicht nur Stifte, Blöcke und Tafelkreide im Einsatz. Auch Hammer, Brecheisen und Sägen finden Verwendung. Bereits seit Dezember planen Handwerker den Austausch der Fenster – zur Modernisierung samt Sonnenschutz. „In den Osterferien geht es in den Endspurt“, kündigt Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse an.

An der Südseite des Gebäudes werden die Fenster ausgetauscht. Insgesamt sind acht Klassenräume betroffen. Außerdem wird ein Sonnenschutz angebaut, den es vorher noch nicht gab. Im Zuge der Bauarbeiten wird zudem eine neue Fassade gemauert, um die Dämmung der Klassenräume zu verbessern. „Die Kosten für die gesamten Maßnahmen betragen ungefähr 350. 000 Euro. Damit liegen wir noch in der Planung“, erklärt Wöbse.

Vor ungefähr drei Wochen haben die Bauarbeiter mit dem Austausch begonnen. Pro Woche sei es laut Wöbse möglich rund 14 neue Fenster einzubauen. Etwas später kämen dann einige Außenjalousien, sogenannte Raffstores, als Sonnenschutz hinzu. „Die Arbeit verläuft immer gleich. Es werden immer zwei Klassen- und die jeweils dazugehörigen Gruppenräume komplett leer geräumt – damit nichts beschädigt wird“, erklärt Wöbse.

Neue Fluchttreppe für 60.000 Euro

Da der Unterricht der Grundschule jedoch weiterhin stattfindet, sei es zum Teil sehr anstrengend, das entstehende Chaos zu bändigen, meint der stellvertretende Rektor Woldemar Schilberg. Der Schulalltag sei jedoch trotzdem gesichert. Die Schule habe die Möglichkeit mit den Klassen in andere Räume auszuweichen, fügt er hinzu.

Einige der neuen Fenster sind schon angebracht. Jetzt fehlt nur noch die Außenjalousie zum Schutz vor der Sonne.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten soll zudem an der Nordseite der Schule eine neue Fluchttreppe für 60. 000 Euro errichtet werden. Bis März sollen diese Arbeiten laut Wöbse abgeschlossen wird – wenn alles nach Plan läuft.

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