Kirchseelte

Günstige Lösung für Entwässerung gefunden

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Kirchseelte – Lange war ein Grundstück am Wendehammer im südlichen Bereich des Ahornwegs in Kirchseelte unbebaut. Das hat sich geändert. Inzwischen ist es bebaut. Seither staut sich nach starken Regenfällen Oberflächenwasser auf der Verkehrsfläche. Das Versickerungsproblem beschäftigt die Gemeinde Kirchseelte schon geraume Zeit.

„Ursprünglich hatten wir die Idee, einen einfachen Sickerschacht anzulegen. Wir mussten dann lernen, dass so etwas in öffentlichen Bereichen nicht mehr zulässig ist“, sagte Bürgermeister Klaus Stark am Mittwochabend im Bau- und Planungsausschuss. Möglich seien aber Rinnen oder Schächte mit einem Substrat, das Reifenabrieb und sonstigen Schmutz von der Straße aus dem Regenwasser filtere. Allerdings ginge diese Lösung mit geschätzten Kosten von rund 8 500 Euro ins Geld. 

Die Gemeinde fand auf Empfehlung des Wegezweckverbands Syke eine günstigere Option: Zunächst wurde dafür gesorgt, dass Anlieger nicht mehr von privaten Grünflächen auf den Wendehammer entwässern. Dadurch reduzierten sich die Wassermengen bereits. Weitere Entlastung sollen das Aufreinigen einer alten seitlichen Mulde und die Wiederherstellung des „Muldenprofils“ bringen – in Kombination mit der Beseitigung von Pflasterversackungen im Wendehammer. Kostenpunkt: 3 500 bis 4 000 Euro. Haushaltsmittel von 4 000 Euro sollen laut einstimmig gefasster Beschlussempfehlung des Ausschusses freigegeben werden. Das Aufreinigen müsste nach Einschätzung von Torsten Bachmann vom Wegezweckverband „sicherlich alle zwei Jahre wiederholt werden“.  boh

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