Grüne Hausnummer für Harpstedter Ehepaar Nüßler

Energieeffizient und umweltschonend gebaut

Harpstedt – Die mittlerweile 74. Grüne Hausnummer, die der Landkreis Oldenburg seit 2017 vergeben hat, geht in den Hildesheimer Ring nach Harpstedt – an das Ehepaar Nüßler. Diese Auszeichnung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie regionaler Partner würdigt besonders nachhaltiges, energieeffizientes Bauen.

Das Besondere an dem Holzrahmenhaus in der Siedlung „Schulstraße-West“, das Diana und Martin Nüßler mit ihren beiden Kindern im Alter von sechs und acht Jahren bewohnen, seien neben dem geringen Endenergiebedarf die verwendeten Baumaterialien, erläutert Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises Oldenburg.

Das Ehepaar habe bei den verwendeten Baustoffen unter anderem auf Umweltgütezeichen wie den „Blauen Engel“ oder „natureplus“ geachtet. Für „bestes Wohnraumklima“ seien „ökologische, hocheffiziente und wohngesunde Baustoffe zum Einsatz gekommen. Das Klimaschutzbüro des Landkreises Oldenburg würdigt außerdem die „diffusionsoffene Bauweise ohne Styropor und Folie in den Außenwänden“, derentwegen das Haus gut „atmen“ könne. Beheizt werde das Gebäude mithilfe einer Wärmepumpe. Die komme aufgrund einer darauf abgestimmten Fußbodenheizung mit sehr niedrigen Heiztemperaturen aus und halte den Energiebedarf ausgesprochen gering.

Bewerbungsunterlagen stehen zum Download bereit

Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen für die „Grüne Hausnummer“ können von der Website www.wir-für-gutes-klima.de (Rubrik „Bauen und Sanieren“) heruntergeladen werden. Zudem können sich Interessenten bei Yvonne Hermann (Tel.: 04431/85 422, E-Mail: yvonne.hermann@oldenburg-kreis.de) oder Manuela Schöne (Telefon 04431/85 559, E-Mail: klimaschutz@oldenburg-kreis.de) gern näher informieren.

Die monatlichen Heizkosten bezifferte Martin Nüßler auf Nachfrage unserer Zeitung auf 60 bis 70 Euro.

Auch weiterhin vergibt der Landkreis Oldenburg die „Grüne Hausnummer“ an solche Hauseigentümer auf Kreisgebiet, die früh an die Zukunft gedacht und besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben. Die aktuelle Bewerbungsrunde läuft. Die Frist endet am 17. September.

Kreis-Klimaschutzmanagerin Manuela Schöne erläutert, worauf es ankommt: „Wurde ihr Neubau mindestens als KfW Effizienzhaus 40 fertiggestellt? Oder haben sie ihren Altbau auf KfW-Effizienzniveau gebracht? Dann können sie sich mit der Grünen Hausnummer auszeichnen lassen.“

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