Große Harmonie und tiefe Emotionen

Gefühlvolles „Stimmenbar“-Konzert: Taschentücher griffbereit

Mit der richtigen Mischung aus Gefühl und Temperament verzückten Kai Gröhlich, Jennifer Grove, Sarah Bockhorn und Katja Happe (von links) ihr Publikum in Dünsen. - Foto: Rottmann  
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Mit der richtigen Mischung aus Gefühl und Temperament verzückten Kai Gröhlich, Jennifer Grove, Sarah Bockhorn und Katja Happe (von links) ihr Publikum in Dünsen.

Dünsen   - Meisterhaft hat es das Quartett „Stimmenbar“ am Freitagabend verstanden, sein Publikum in der gut zur Hälfte gefüllten Dünsener Zufluchtskirche mitzureißen. Im Rahmen der Reihe „Kultur am Glockenturm“ präsentierte das Ensemble ein musikalisches Programm mit Stimmen, die geradezu fantastisch harmonierten.

Gegründet hatte sich die Gruppe aus einer Laune heraus. Im Dezember 2016 war sie aus der Colnrader Chorgemeinschaft „Gospel United“ hervorgegangen. Die Sängerinnen Jennifer Grove, Sarah Bockhorn und Katja Happe sowie der „Neu-Harpstedter“ Kai Gröhlich (Gesang und Keyboard) begeisterten in Dünsen mit einem Winterkonzert, das Lust auf den Advent machte. Neben überwiegend ruhigeren Liedern brachten sie stimmungsvollere zu Gehör, „damit die Zuhörer nicht einschlafen“, so Gröhlich augenzwinkernd.

Für Stimmung sorgte gleich zu Beginn „Daylight in your eyes“ von den No Angels, gefolgt von der Ballade „Für immer ab jetzt“ von Johannes Oerding. Das Duett „In the arms of an angel“, gesungen von Sarah Bockhorn und Jennifer Grove, bereitete den Zuhörern Gänsehautmomente. Ein Medley mit „Fields of gold“, „Imagine“ und „Tears in heaven“ folgte.

Sodann erlebten die Besucher weitere Duette: Katja Happe und Kai Gröhlich sangen „Falling slowly“, Jennifer Grove und Katja Happe den gerade in die Charts eingestiegenen Avril-Lavigne-Titel „Head above water“ und Katja Happe sowie Sarah Bockhorn das gefühlvolle „The Rose“. Große Emotionen versprühte ebenso „You raise me up“. Gröhlich hatte gleich zu Beginn dazu geraten, „Tempotaschentücher schon mal an den Nachbarn weiterzureichen“. Nach einer kurzen Pause ging es nicht minder gefühlvoll mit „Skyfall“ weiter – sowie mit Soloeinlagen aller vier Künstler, die tosenden Beifall erhielten.

Das traumhaft schöne Stück „Wenn du lachst“ beendete das „reguläre“ Konzertprogramm. Doch ohne Zugaben ließen die hingerissenen Zuhörer das Quartett nicht ziehen. „Supermarket flowers“ machte den Anfang, gefolgt vom „4 Chord Song“. „Unser letzter Beitrag beinhaltet 16 fantastische Lieder in einem Song“, kündigte Gröhlich an. „Man kann sogar sagen: Das ist unser Rausschmeißer-Lied“, ergänzte Bockhorn.

Während sie und die beiden Frauen an ihrer Seite das Singen eher hobbymäßig betreiben, ist Gröhlich als Musiklehrer und Chorleiter hauptberuflich der Musik mit viel Herzblut verbunden. Mittlerweile bekommt das Quartett auch Anfragen für Auftritte auf großen Veranstaltungen.

„Vor rund zwei Monaten haben wir während einer Freisprechung bei der Handwerkskammer in Cloppenburg vor 800 Gästen gesungen. Das war ein Wahnsinnserlebnis“, erinnerte sich Sarah Bockhorn. 

aro

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