Familie kann sich aus Gebäude retten

150.000 Euro Schaden bei Großbrand in Harpstedt

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Das Feuer an der Langen Straße in Harpstedt war in den unteren Wohnräumen eines Einfamilienhauses ausgebrochen und hat sich seinen Weg unter das Dach gesucht. Insgesamt sieben Wehren waren im Einsatz.

Harpstedt - Ein Großbrand an der Langen Straße in Harpstedt hat am Donnerstag um 8.23 Uhr die Feuerwehren in der Region auf den Plan gerufen.

Aus unbekannter Ursache war ein Feuer in den unteren Wohnräumen eines Einfamilienhauses ausgebrochen und hatte sich dann über das Obergeschoß bis in den Dachstuhl ausgebreitet. Die Bewohner des Hauses, eine 25-jährige Frau und ihre vier Kinder im Alter zwischen fünf Jahren und sechs Monaten bemerkten den Brand und konnten das Gebäude unverletzt verlassen.

Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 150.000 Euro. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr binnen weniger Minuten konnte den Brand recht schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein großer Teil der Straße war zu diesem Zeitpunkt bereits stark verraucht, was viele Schaulustige anzog. Kurze Zeit später sperrte die Polizei den Abschnitt ab. Aufgrund der austretenden, offenen Flammen mussten die Nachbarhäuser aber evakuiert werden. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen.

Trotz des Einsatzes der sieben Wehren mit mehr als 80 Kräften ist das Haus unbewohnbar. Die Einsatzleitung hatte Christoph Windhusen. Vor Ort waren die Wehren aus Wildeshausen, Harpstedt, Groß Ippener, Beckeln, Prinzhöfte-Horstedt sowie auch Klein Henstedt und Colnrade.

Die Fassade des Gebäudes wurde stark beschädigt. An der Seite und im Inneren des Hauses loderten die Flammen.

Zunächst wurde ein erster massiver Löscheinsatz von außen über mehrere Strahlrohre vorgenommen, wie die Feuerwehr mitteilte. Dann gingen einige Trupps Atemschutz in das Gebäude, um von innen zu löschen. Von der angeforderten Wildeshauser Drehleiter aus wurde das Dach von außen geöffnet, um den Brand zu bekämpfen. Insgesamt waren 18 Trupps unter Atemschutz sowie 15 Einsatzfahrzeuge im Einsatz. Gegen 12 Uhr war dieser Einsatz für die circa 80 Helfer beendet.

Die Familie konnte durch die Gemeinde Harpstedt anderweitig untergebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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