Greifvögel, Frettchen und maritim angehauchte Weisen

Adventsmarkt auf dem Albertushof begeistert mit besonderen Attraktionen

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Versprühten auch weihnachtliches Flair: die „Hasport Shantys“. 

Gross Ippener - Von Anja Rottmann. Bereits zum dritten Mal hat am Sonnabendnachmittag ein Adventsmarkt mit einigen Attraktionen auf dem Albertushof in Groß Ippener Scharen von Schaulustigen mobilisiert. Bei knackiger Kälte sorgten die Flammen in Feuerkörben für etwas Umgebungshitze. Und wer Stockbrot am Lagerfeuer hin und her drehte, konnte sich dabei etwas die Hände wärmen.

Die Mitarbeiter sowie die Bewohner der Einrichtung für Menschen mit Behinderung hatten im Vorfeld eifrig Mützen, Schals und Strümpfe gestrickt, leckere Pralinen und Kekse gebacken sowie Adventsgestecke und Betonarbeiten gefertigt.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und fanden dankbare Abnehmer. Der eine oder andere Besucher freute sich darüber, nicht mehr selbst kreativ werden zu müssen und am ersten Adventssonntag entspannt die erste Kerze anzünden zu können.

Ein gutes Geschäft machten auch Anbieter „von außerhalb“ mit schönen Holzarbeiten und Weidenflechtereien. Ebenfalls dabei: die Teddymanufaktur mit ihren selbst angefertigten Teddys, die so manches Kinderherz höherschlagen ließen. Musikalisch bereicherte der Hasport Shanty Chor, mittlerweile bekannt unter dem Namen „Hasport Shantys“, die Besucher mit einem schwungvoll-maritimen, aber auch weihnachtlich angehauchten Repertoire. Ebenso sorgten die „Adelheider Bläserfreunde“ und ein Drehorgelspieler für gute Unterhaltung.

Die Falknerei zog mit ihren tierischen Freunden „Hexe“, „Bilbo“, „Dakota“, „Tom“ und „Jerry“ viele Blicke auf sich.

Als Highlight entpuppte sich indes die Mitwirkung einer Falknerei, die ihre abgerichteten Greifvögel sowie die beiden Frettchenrüden „Tom“ und „Jerry“ vorstellte. Die Kinder zeigten keinerlei Berührungsängste. Geduldig beantwortete Falknerin Claudia Roselius Fragen. Sie zog mit ihrem Habichtweibchen „Hexe“ die Blicke auf sich. Mit von der Partie waren ferner der Waldkauz „Bilbo“ mit seinem „Herrchen“ Carl Kumar. Letzterer macht aktuell seinen Falknerschein. Wüstenbussard Dakota, den Noah Rönisch präsentierte, erntete nicht minder viel Aufmerksamkeit.

Glühwein, Kaffee und Kakao wärmte die Besucher von innen. Bei Waffeln, Kuchen und Grillbratwurst kamen Besucher miteinander ins Plaudern.

Einrichtungsleiterin Susanne Jaekel und ihr Stellvertreter Christof Naber hatten das Event im Vorfeld gemeinsam mit einem Orga-Team sowie dem Beirat geplant und organisiert. Das emsige Treiben auf dem Albertushof zeigte: Ihr Konzept ist voll aufgegangen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass heute alles geklappt hat, und sehen durchweg glückliche und zufriedene Gesichter“, freute sich Susanne Jaekel.

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