Applaus für emotionale Liederauswahl

„Gospel United“ begeistert in der St.-Marien-Kirche

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„Gospel United“ verzauberte unter der Leitung von Kai Gröhlich die Besucher in der St-Marien-Kirche in Colnrade mit magischen Klängen und gefühlvollen Liedern – obwohl sie nur zweimal geprobt haben.

Colnrade - Stimmgewaltig und mit viel Herzblut begeisterten die „Gospel United“ am Sonntagnachmittag in der voll besetzten St.-Marien-Kirche in Colnrade. Die drei Gospelchöre „St. Marien Gospel Voices“ aus Colnrade, die „Just For Joy Gospels“ aus Oldenburg sowie die „Moorgospelsingers“ aus Goldenstedt boten unter der Leitung von Kai Gröhlich ein emotionales Konzertprogramm.

Unter dem Motto „He's Making Us Sing“ kamen vor allem Stücke zu Gehör, die sich unter dem Stichwort „Modern Gospel“ zusammenfassen lassen. „Wir haben für heute etwas ruhigere Lieder ausgewählt, allerdings sind auch ein paar Highlights darunter“, so Gröhlich. Den Anfang machte die Solo-Interpretation „I rise to you“ – gefolgt von dem voller Kraft vorgetragenen Stück „He's making us sing“. 

Etwas besinnlicher war der Titel „Damit ihr Hoffnung habt“, bevor mit „You make me feel like dancing“ ein Song aus dem Disco-Bereich folgte. Für große Begeisterung sorgten „Waka Waka“ der Sängerin Shakira und „Hallelujah, Salvation and Glory“ von Chris Lass. Ohne Zugabe ließen die Besucher den Chor natürlich nicht gehen. Es folgten die laut Gröhlich schönsten Liedes Programms – das gefühlvolle „Der Herr segne dich“ und „His name is Jesus“.

Das Publikum hielt nichts mehr auf den Plätzen. Stehend applaudierten sie für eine rundum gelungen Vorstellung. Man konnte jedem Chormitglied ansehen, mit welcher Freude und Begeisterung alle bei der Sache waren.

„Lieder die thematisch nicht leicht sind“

Mit ihren wunderschönen Stimmen ergänzten die Solistinnen Katja Happe, Sarah Bockhorn, Jennifer Grove und Nicole Exner einzelne Stücke. In dieser Zusammensetzung war es im Übrigen das erste Konzert in diesem Jahr, das die „Gospel United“ aufführten. „Die Proben sind sehr intensiv, das Programm setzt sich aus Liedern zusammen, die thematisch nicht so leicht zu vermitteln sind“, plauderte Gröhlich aus dem Nähkästchen. Eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass die drei Chöre lediglich an zwei Sonnabenden für jeweils fünf Stunden zusammen für diesen Auftritt geprobt hatten. 

Für Vollblutmusiker Gröhlich ist dies jedoch nicht erwähnenswert. „Ich leite ja alle drei Chöre und jeder Sänger weiß, welchen Stil ich habe und was ich verlange“. Zum Schluss bedankte sich der Chorleiter „bei allen Leuten, die es mit mir ausgehalten haben. Im Namen des Chores und meiner Wenigkeit kann ich sagen: Wir sind überwältigt, dass sich so viele Besucher auf den Weg gemacht haben, um unserem Konzert beizuwohnen“ - aro

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