Oldtimer locken Schaulustige auf das Harpstedter Koems-Gelände

Glänzende Raritäten machen Station

Der Club OGB steuerte im Rahmen seiner Rallye von Hamburg zum Gut Altona auch Harpstedt an, wo eine von drei Wertungsprüfungen auf dem Programm stand. - Foto: Beumelburg

Harpstedt - Freie Bahn für betagte Automobile gab es am Sonnabend. Von Hamburg-Harburg aus starteten 25 Old- und Youngtimer zu ihrer Ausfahrt. Auf dem Weg zum Gut Altona machten sie auch Station auf dem Harpstedter Koems-Gelände, wo die Fahrer die letzte von insgesamt drei Wertungsprüfungen absolvierten.

Organisiert hatte die rund 200 Kilometer lange Tour der Club OGB (Oldtimer-Garage-Borstel), der sich vor rund zwölf Jahren gegründet hat und seitdem auch die Rallye veranstaltet. Den „Organisationshut“ bekommen immer diejenigen auf, die als Gewinner der Ausfahrt auf vier Rädern hervorgehen. Diesmal waren es Jessica und Marc Rohrer.

„Der Spaß und die Unternehmung mit Gleichgesinnten stehen im Fokus“, sagte Jessica Rohrer, die einen Porsche, Baujahr 1989, fährt. Die Teilnehmer hatten sich, mit einem Roadbook ausgestattet, in Hamburg auf den Weg gemacht. Zudem erhielten sie zehn Cent. Mit diesen mussten sie unterwegs einen Kaugummiautomaten ansteuern, um eine bunte Kugel zu ziehen. Die passende Farbe ergab dann eine entsprechende Punktzahl.

Gegen 16 Uhr trafen die Wagen auf dem Koems-Gelände ein. Den vielen Zuschauern bot sich ein rollendes Freiluftmuseum mit so einigen Raritäten, unter anderem ein silberner Aston Martin DB 5, Baujahr 1963. Das seltene 300 PS starke Fahrzeug wurde nur 1 200. Mal gebaut, weltweit existieren lediglich noch 700 Exemplare. Bekannt ist es durch die James-Bond-Filme. Seit fast einem Jahr ist Michael Schwägerl aus Hamburg stolzer Besitzer dieser Rarität. „Ich hole den Wagen jedoch nicht nur zu solchen Ausfahrten aus der Garage, auch sonst nutze ich ihn so oft es geht und fahre damit sogar in den Urlaub“, verriet er.

Ähnlich ist es auch bei Hans Schmitz, der mit einem rund 60 Jahre alten Jaguar XK 140, SE FHC, unterwegs war. „Es macht richtig Laune, mit einer Gruppe die Gegend zu erkunden. Keine Autobahn, nur über die Landstraße“, sagte Schmitz, der mit seinem Beifahrer Simon Rickers dabei war.

Nach der dritten Wertungsprüfung in Harpstedt führte sie der Weg zum Gut Altona (Gemeinde Dötlingen), wo die Autopiloten übernachteten, bevor es dann auf direktem Weg zurück nach Hamburg-Harburg ging. - jb

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