Termin: 8. und 9. September

Mehr als 60 Aussteller kommen zur Gesundheitsmesse in Harpstedt

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Kündigen Wissenswertes zur Gesundheitsmesse auf dem Koemsgelände an: Günter Kastens (rechts), Heike Kastens (Organisatorin des Messe) und Klaus-Dieter Westphal (Vorsitzender der Fördergemeinschaft Koems).

Harpstedt - Von Gero Franitza. Es soll ein Festival für die ganze Familie werden – und tatsächlich bietet das Programm für jeden Geschmack und jede Interessenlage ein spannendes Angebot: Mehr als 60 Aussteller und Teilnehmer haben sich bereits für „1551 Festival“ auf dem Koems, dem historischen Scheunenkomplex in Harpstedt, angemeldet.

„Ich könnte noch zehn weitere Aussteller gebrauchen“, gibt sich Initiatorin Heike Kastens im Vorfeld der Veranstaltung zuversichtlich. Insbesondere Hofläden oder Marktbeschicker wären eine tolle Ergänzung zum Konzept des Festivals, das sich im nähren und weiteren Sinne rund um Gesundheit dreht. 

Und es gebe auch noch Platz für eine Arzt- oder Zahnarztpraxis sowie ein Kranken- oder Sanitätshaus, die sich am zweiten Septemberwochenende (8. und 9. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr) auf dem Areal präsentieren und die Besucher beraten können. Gespräche mit einigen Interessenten gebe es bereits.

Regionalität ist Kastens, die viele Jahre bei den Landfrauen in Harpstedt aktiv war, wichtig: „Die Aussteller kommen beispielsweise aus Stuhr, Ganderkesee, Wildeshausen, Harpstedt, Diepholz, oder Goldenstedt.“ 

Fliegende Händler, die von Veranstaltung zu Veranstaltung durch das Land tingeln, werde es nicht geben, sagt sie. Einen einzelnen Höhepunkt des Festivals möchte sie gar nicht benennen: „Das Highlight ist die Abwechslung.“

Verschiedene Vorträge sind geplant

So gibt es neben Ständen und Ausstellungen auch viele Angebote zum Mitmachen und Zuhören – und das für Groß und Klein: Neben stündlichen Vorträgen im Backhaus rund um das Oberthema Gesundheit wird es einen Nordic-Walking-Probeparcours geben, ebenso wie eine Mitmachstation vom Unicycle-Team Harpstedt, Hüpfburgen, Bungee-Jumping und vieles mehr. 

Nicht minder spannend für Kinder und Erwachsene gleichermaßen wird es, wenn die professionelle Märchenerzählerin Brigitta Wortmann aus Bassum sich anschickt, die Besucher mit ihren Geschichten und Harfenklängen in den Bann zu schlagen.

Natürlich wird auf dem Koems niemand Hunger oder Durst erleiden, eher im Gegenteil, denn bei einem Angebot aus frischen Hamburgern oder Crêpes, Milchshakes, Eis, Kaffee und Kuchen oder japanischer Sake (Reiswein) haben die Besucher eher die Qual der (Aus-)Wahl.

Besucher können auch die historischen Gebäude besichtigen

Ein Programm für alle Altersstufen auf die Beine zu stellen, sei im Vorfeld das zentrale Prinzip der Planungen gewesen, so Kastens weiter. „Alle Angebote für die Kinder werden kostenlos sein“, berichtet sie, „das ist ein gutes Argument für Familien, uns zu besuchen.“ 

Die Gesundheitsmesse werde sich über das ganze Areal des Koems erstrecken, alle historischen Gebäude stehen den Besuchern offen. Zwischen Backhaus und Rottscheune stehe eine Bühne. „Wir wollen wirklich den ganzen Platz belegen“, so Westphal.

Zwar gibt es im Hintergrund einige Helfer, etwa ihren Mann Günter, doch hat Kastens den Gesundheitsmarkt in Harpstedt aus privater Initiative heraus angeschoben. Im November hatte sie das erste Mal Kontakt mit Klaus-Dieter Westphal, dem Vorsitzenden der Fördergemeinschaft Koems, aufgenommen. Später hat sie wegen ihrer Pläne bei der Gemeinde vorgesprochen und habe auch dort Zuspruch erfahren, berichtet Kastens. „Es ist das erste Mal, dass wir so etwas planen“, erläuterte die Frau aus Groß Mackenstedt. Es sei „ein Pilotprojekt“.

Möglicherweise soll ein Verein aus der Messe entstehen

Wenn es gut laufe, gebe es die Überlegung, einen eigenen Verein zu gründen, um künftig Ähnliches auf die Beine zu stellen. Vier bis fünf Helfer unterstützen sie in der Vorbereitungsphase, während der Gesundheitsmesse werden es bis zu 15 Helfer sein.

Ein Detail verrät Heike Kastens jedoch noch nicht – nämlich, was es mit der Zahl „1551“ auf sich hat. „Da müssen sie schon selbst nachforschen“, lacht sie.

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