Bilderbuchwetter begleitet Maiturnier 

Gestürzter Reiter ist schnell wieder wohlauf

Eine schöne Stimmung herrschte am Sonnabend bei Bilderbuchwetter während des Maiturniers auf der Anlage des RC „Sport“ Harpstedt. - Fotocollage: Bohlken

Gross  Köhren - Von Jürgen Bohlken. Ausgezeichnete Rahmenbedingungen, Bilderbuchwetter mit angenehmen Temperaturen, sehenswerter Sport, schöne Atmosphäre – da passte irgendwie alles. Zumindest fast. Ein Sturz während der A-Dressur hat am Sonnabendmorgen ein wenig das Maiturnier beim Reitclub „Sport“ Harpstedt in Groß Köhren überschattet, aber nur kurzzeitig: Der betroffene – vorsorglich ins Krankenhaus gebrachte – Reiter des Reit- und Fahrvereins (RuFV) Großenkneten war im Nu wieder wohlauf. Er kehrte sogleich auf den Turnierplatz zurück.

Das M-Springen mit Stechen krönte den ersten Turniertag. Den Sieg unter 17 Startern errang das Paar Hendrik van der Veer/Levi von der Waldreitschule Dötlingen (null Fehler/43:24 Sekunden) – vor Anna-Lena Kuntzer vom RV Eystrup mit Chloe (0/43:32) und Sven Gallo vom RuFV Holle-Wüsting mit Captain Morgan (0/44:22). Für den gastgebenden Verein erkämpfte sich Stefan Haske mit „Lass mich“ einen respektablen fünften Platz (4,0/49:41). Im A-Zeitspringen hatte zuvor Lukas Brüning vom RC „Sport“ mit Nicato Platz zwei errungen – hinter der Paarung Vanessa Potthast/Excalibur vom RV Nordwohlde, die den Parcours in 51:38 Sekunden meisterte. Wie sie legte auch Brüning (54:54 Sekunden) einen Null-Fehler-Ritt hin. Platz drei belegte Karolin Büntemeyer vom RV Mittelweser auf Hennessy (0 Fehler/56:57).

Der Turnierbeauftragte Harald Straßer lobte die „hervorragende Arbeit“ der zahlreichen Helfer vor und während des sportlichen Geschehens. Auch der Ehrenvorsitzende Dirk Kracke brachte sich aktiv ein – etwa bei den Siegerehrungen und beim Verteilen der Schleifen.

Es sei angesichts neuer Vorschriften gar nicht so einfach gewesen, die benötigten Wertungsrichter zu bekommen, verriet Straßer. „Wir brauchen nämlich allein für die Abreiteplätze nun jeweils einen. Außerdem müssen Richter, die eine bestimmte Anzahl von Jahren auf einem Turnier die Leistungen bewertet haben, gegen andere ausgetauscht werden.“

Mit dem Nennungsergebnis für die 26 Prüfungen bis hinauf zur Klasse M zeigte sich Straßer sehr zufrieden. Dass der Termin zwischen Himmelfahrt und Muttertag liege, habe sich am Ende nicht als nachteilig erwiesen. Im Gegenteil: Es gab sogar Nachnennungen. „Das genaue Ergebnis kenne ich noch nicht. Die Zahl der Nennungen dürfte sich aber zwischen 800 und 900 bewegen“, schätzte Straßer. Das Starterfeld rekrutierte sich aus den Landesverbänden Hannover, Weser-Ems und Bremen.

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