Unicycle-Team zeigt, was bei den deutschen Meisterschaften überzeugen soll

Gelungene Generalprobe

Die „Dominos“ bei ihrer Kür.

Harpstedt - Von Dierk Rohdenburg. Vor der wahrlich meisterlichen Kulisse von rund 350 Zuschauern zeigte das Unicycle-Team (UCT) am Sonntagnachmittag in der Sporthalle am Schwarzer Berg Weg, dass die Sportler fit und toll motiviert sind für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft im Einrad Freestyle (15. bis 17. November in Nümbrecht, Nordrhein-Westfalen). Es war die Generalprobe, nachdem sich das UCT bereits auf den offenen niedersächsischen Meisterschaften im Mai in Bad Zwischenahn mit acht Goldmedaillen und einer Silbermedaille mit seinen Teams für den nationalen Wettbewerb qualifiziert hatte.

Das UCT wird bei der deutschen Meisterschaft mit einer Einzelkür, drei Paarküren sowie drei Kleingruppen und zwei Großgruppen antreten. „Nicht chancenlos“, sagt die sportliche Leiterin Alexandra Allmandinger, die den Shownachmittag vom Hallenrand miterlebte und eindrucksvolle Leistungen sah. Besonders große Titelambitionen haben die „Bunten Vögel“, eine Kleingruppe der unter 15-Jährigen. Aber auch die Großgruppe der über 15-Jährigen hat realistische Chancen, auf dem Siegerpodest zu landen, meint Allmandinger.

Entscheidend sind aber der Spaß und der Leistungswille, wie Moderator Heiko Allmandinger herausstellte. In einen bunten Anzug gekleidet, kündigte er die Gruppen an und wusste zu den Aktiven viel zu erzählen. Beispielsweise, dass einige Sportler mit acht bis zehn Stunden pro Woche echten Leistungssport betreiben.

Viel Beifall erhielten beispielsweise die „Dominos“. Der Nachwuchs startet bei den deutschen Meisterschaften und zeigte seine Darbietung zu „We have a dream“. Allmandinger: „Was wäre das Leben ohne Träume? Diese Mädchen träumen davon, einmal auf einer großen Bühne zu fahren.“

Besonders bunt kamen die „Bumblebees“ in die Halle. Sie trugen Astronautenkostüme, die vor Jahren schon einmal bei einem Wettbewerb gezeigt wurden. Die Mädchen waren zwölf Jahre alt und jünger und zeigten eine tolle Kür – die jedoch noch nicht bei den deutschen Meisterschaften gezeigt werden soll. „Ihr seid toll explodiert“, lobte Allmandinger den großartigen Abschluss der Truppe.

„Wir sind erfolgsverwöhnt“, so Alexandra Allmandinger. „Doch die Konkurrenz wird immer größer.“ Immerhin ist der Verein mit 70 fahrenden Kindern und 100 Mitgliedern im eher ländlichen Bereich sehr gut aufgestellt.

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