KuK freut sich auf einen „Sommernachtstraum“ mit der Shakespeare Company / Vorverkauf startet im Oktober

Ein Hauch von „Lesmona“ im „U“ des Amtshofes

Harpstedt - Einen Klassiker aus der Feder von William Shakespeare an einem Tag im August unter freiem Himmel in naturnaher Umgebung hinterm Harpstedter Amtshof bei stimmungsvoller Ausleuchtung genießen, die Zuwegung zum Verwaltungssitz der Samtgemeinde mit Fackeln gesäumt – das hat in der Tat etwas von einem „Sommernachtstraum“. Udo Rösner vom Kunst- und Kulturverein (KuK) malt sich die Stimmung vor seinem geistigen Auge in leuchtenden Farben aus. Sichtliche Vorfreude schwingt mit, wenn er an den 20. August 2016 denkt – an die Open-Air-Aufführung der Komödie „Ein Sommernachtstraum“ durch die renommierte Bremer Shakespeare Company, die voraussichtlich bei einsetzender Dunkelheit in Harpstedt beginnen wird.

Nie zuvor hat der KuK ein so großes, ambitioniertes und auch kostspieliges Projekt in Angriff genommen. Rösner, der sich stark in der Organisation engagiert, spürt, dass die Begeisterung in der Bevölkerung schon jetzt riesig ist, und erfährt von allen möglichen Seiten Unterstützung. Es sei ihm bereits gelungen, die komplette Werbung über Sponsoren zu finanzieren, vermeldet er. Hauptsponsor sei die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Beworben werde die Aufführung alsbald unter anderem mit elf großen Bannern, die in allen Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Harpstedt auf das kulturelle Highlight hinweisen sollen. An welche Tür Rösner auch immer klopft – praktisch nirgends wird er abgewiesen.

Spielen werden die Darsteller auf einer 100 Quadratmeter großen Bühne im rückwärtigen Amtshof-„U“. Die Besucher können Decken, Klappstühle und gegebenenfalls auch Picknickkörbe mitbringen – wie beim „Sommer in Lesmona“. „Etwas Catering wird es aber auch geben“, kündigt Rösner an. Wein und (vielleicht) Pizza schweben ihm vor. „Keine Bratwurst! Die passt einfach nicht zum Ambiente“, findet er.

Um die Technik werde sich ein professioneller, sehr gefragter Stage-Manager kümmern, der auch schon für Udo Lindenberg und Justus Frantz gearbeitet habe. Der habe über den Schauplatz des Geschehens geurteilt: „Nach einem solchen Ambiente würden sich andere Gemeinden die Finger lecken.“ Nicht minder angetan sei die Shakespeare Company.

Der Platz hinterm Amtshof müsste nach Udo Rösners Einschätzung für rund 300 Besucher reichen. „Es darf ja auch nicht zu eng werden. Beschwerden über schlechte Sichtverhältnisse wollen wir tunlichst vermeiden“, sagt er.

Schon bald, im Oktober, solle der Kartenvorverkauf beginnen – und die Werbemaschinerie anrollen.

boh

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