Freiwilliges Ortskirchgeld soll in eine große Leinwand und zwei Beamer fließen

Kirchengemeinde will in Technik investieren

Harpstedt - Bei der letztjährigen Sammlung des „freiwilligen Ortskirchgeldes“ hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Harpstedt Spenden mit einem Gesamtvolumen von 11349 Euro akquiriert.

Das Geld ist in den Kapitalstock der Kirchenstiftung geflossen – und gewissermaßen sogar das Anderthalbfache wert: Landeskirche und Kirchengemeinde legten auf jeden Euro als Bonus zusammen 50 Cent drauf; so flossen letztlich sogar 17023,50 Euro in das Stiftungskapital, das selbst bekanntlich „auf ewig“ unangetastet bleiben muss. Die Zinserträge fließen indes in Anschaffungen und Projekte, wobei die Stiftung die Schwerpunkte auf die Förderung von Jugendarbeit und Kirchenmusik legt.

Auch in diesem Jahr erbittet die evangelische Gemeinde wieder ein Ortskirchgeld für Vorhaben, die sich aus dem laufenden Etat nicht finanzieren lassen. Diesmal sollen die Spenden zur Stärkung verschiedener Gottesdienstformen und obendrein im Interesse einer modernen Konfirmandenarbeit verwendet werden. Dafür bedarf es technischen Equipments. Geplant ist die Anschaffung einer großen Leinwand für die Christuskirche, die bei Bedarf nur noch ausgefahren werden muss. Überdies sollen zwei gewünschte Beamer für die beiden Pfarrhäuser zu einer zeitgemäßeren Gestaltung des Konfirmandenunterrichts beitragen. Damit wäre es möglich, die Vorführung von Filmen und Bildern unkompliziert einzuflechten. Die Geräte wären ebenso an anderer Stelle gut zu gebrauchen, etwa innerhalb der Veranstaltungsreihe „Frühstück & mehr“. Der Kirchenvorstand freut sich nach eigenem Bekunden „über jede Spende“ – auch über Zuwendungen von Bürgern, die nicht zu den Gemeindegliedern zählen, die Projekte aber für unterstützenswert halten.

boh

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