Samtgemeindebürgermeister lobt Gäste und Personal / Saison läuft noch

Freibadkasse füllt sich während der Pandemie nur langsam

„Ungewöhnlicher Betrieb“: Das Rosenfreibad habe die Situation gut gemeistert, findet Herwig Wöbse.  
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„Ungewöhnlicher Betrieb“: Das Rosenfreibad habe die Situation gut gemeistert, findet Herwig Wöbse. archiv

Harpstedt – Noch hat das Harpstedter Rosenfreibad die Saison nicht beendet, doch Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse gab dem Schul- und Sozialausschuss während dessen Sitzung am vergangenen Donnerstag bereits einen Bericht zum Betrieb unter Covid-19-Bedingungen. Absehbar ist bereits, dass die Einnahmen 2020 deutlich unter denen der Vorjahre liegen.

Die Eröffnung habe die Kommune nicht nur mit dem Gesundheitsamt des Landkreises vorbereitet, sondern auch in den politischen Gremien der Samtgemeinde diskutiert, blickte Wöbse zurück. Ende Mai hatte Klaus Budzin (SPD) in einer Sitzung des Samtgemeinderats appelliert: „Habt Mut! Versucht alles, was möglich ist und öffnet.“ Dies sei dann am 8. Juni geschehen.

„Der Start ist sehr gut gelungen, fast alle Besucher haben die Regelungen akzeptiert und eingehalten. Lob an die Gäste!“, fasste Wöbse die Erfahrungen seitdem zusammen. Lediglich einige Badbesucher hätten vom Personal wiederholt auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden müssen. Doch auch wenn sich die Vorgaben bewährt hätten, sei es leider nicht möglich gewesen, Lockerungen einzuführen.

Keine langen Warteschlangen

„Die Badbesucher waren überwiegend froh und dankbar, dass überhaupt geöffnet wurde und Schwimmen möglich war“, resümierte der Samtgemeindebürgermeister. Auch die Kommunikation nach außen sei gut gewesen und habe für Verständnis bei den Gästen gesorgt. Diese hätten sogar die „Negativwerbung“ während der heißen Sommertage ernst genommen, so dass sich keine „unverantwortbar langen Warteschlangen vor der Kasse“ gebildet hätten. Maximal 100 Personen dürfen sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten, zudem gibt es festgelegte Zeiten für den Zugang. Diese Obergrenze sei lediglich an den Tagen, an denen mehr als 30 Grad geherrscht hätten, erreicht worden, berichtete Wöbse.

Selbst die geschlossenen Umkleide- und Duschkabinen hätten nicht für Unmut gesorgt: Die Gäste nutzten die Sichtschutz-Bauzäune, die ersatzweise aufgestellt worden waren. „Einige Besucher sind aber auch direkt im Bademantel gekommen und gegangen“, sagte der Verwaltungschef.

Bislang seien etwa 35.000 Euro eingenommen worden – laut Wöbse ist das ein Viertel der sonst üblichen Summe. Noch mindestens bis Sonntag, 27. September, soll das Bad geöffnet bleiben.

Seinen Bericht beendete er mit einem großen Lob an das Badpersonal sowie das Team an der Kasse „für die super Umsetzung des ungewöhnlichen Betriebs“. Sie hätten nicht gejammert, sondern das Beste aus der Situation gemacht.

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