Gründungsversammlung im Hotel „Zur Wasserburg“ ist nun terminlich festgezurrt

Freibad-Förderverein soll am Montag seine Geburtsstunde erleben

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Das Rosenfreibad als „Perle“ unter den Freizeiteinrichtungen in der Samtgemeinde Harpstedt will der Förderverein monetär, tatkräftig und ideell unterstützen.

Harpstedt - Manche Bürger haben die Gründung des Freibad-Fördervereins mit Ungeduld erwartet und sich schon bei der Initiativgruppe nach dem Termin erkundigt. Nun ist die Stunde gekommen, das „Kind“ aus der Taufe zu heben.

Die Gründungsversammlung im Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ beginnt am Montag, 15. Mai, um 19 Uhr. Alle interessierten Bürger sind willkommen, insbesondere natürlich die beitrittswilligen.

Vereinssatzung ist bereits mit dem Finanzamt abgestimmt

Die Initiativgruppe wird einen Jahresbeitrag von zwölf Euro vorschlagen. Wer sich freiwillig finanziell stärker einbringen möchte, darf das selbstverständlich gern tun. Den mit dem Finanzamt bereits abgestimmten Vereinssatzungsentwurf bekommt die Gründungsversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Den Statuten zufolge besteht der Zweck des künftigen „Fördervereins Rosenfreibad Harpstedt e.V.“ mit Sitz in Harpstedt in der „Förderung der gemeinnützigen Zwecke der öffentlichen Gesundheitspflege und des Sports durch die ideelle und finanzielle Förderung des Rosenfreibades.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies etwa, Sponsoren zu finden und Geld zu akquirieren, unentgeltlich bei Unterhaltungsarbeiten mitzuhelfen oder auch die Badeanstalt im Interesse einer Steigerung der Besucherzahlen zu bewerben.

Enge Kooperation mit der Samtgemeinde gewünscht

Allein die Absicht der Fördervereinsgründung habe dem Freibad offenbar schon einen Schub gegeben und Politik und Verwaltung dazu bewogen, sich stärker um diese „Perle“ unter den Freizeiteinrichtungen zu kümmern, vermutet Wolfgang Kinzel, der zusammen mit Gaby Otto, Catrin Pichel und Heiko Schmiedel der Initiativgruppe angehört. Die seitens des Samtgemeinderates für dieses Jahr beschlossenen Investitionen scheinen ihm Recht zu geben. Sie reichen von der Erneuerung zweier Durchschreitebecken bis hin zur Anschaffung eines Sonnensegels, einer neuen „Mutteruhr“ und einer Sound-Anlage, sehen also auch attraktivitätssteigernde Maßnahmen vor.

Die Mitglieder der Initiativgruppe sind grundsätzlich bereit, Vorstandsverantwortung zu übernehmen, wären aber gleichwohl froh darüber, wenn sich weitere Interessenten für Posten fänden. Nach aktueller Lage der Dinge sind fünf Ämter zu vergeben. Die künftige Führungsmannschaft soll aus dem oder der Vorsitzenden und einem Stellvertreter sowie aus Kassenwart, Schriftführer und Beisitzer bestehen. Ob es dabei bleibt, entscheidet sich in der Gründungsversammlung, die im Übrigen auch über die Höhe des Mitgliedsbeitrages beschließt.

Eine Aufnahmegebühr soll es nach dem Willen der Initiativgruppe nicht geben. Der Förderverein strebt eine enge Kooperation mit der Samtgemeinde als Trägerin des Freibades, aber auch mit örtlichen Schulen sowie anderen Vereinen und Organisationen an, „die sich den Erhalt und die Förderung des Rosenfreibades (...) zum Ziel gesetzt haben“. Ist die Satzung beschlossen, bekommt sie erneut das Finanzamt vorgelegt, damit dem Verein die Gemeinnützigkeit zuerkannt wird. Der letzte Schritt im Zuge des Gründungsprozederes ist dann der Eintrag ins Vereinsregister.

boh

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