Straße zwischen Groß Köhren und Harptedt soll 2017 oder 2018 erneuert werden

Focke: Sanierung der L 341 kommt

Herwig Wöbse, Heiner Thöle, Ansgar Focke, Manfred Sander und Ines Evers (von links) nahmen die Straßenschäden der L 341 aus der Nähe unter die Lupe. - Foto: bor

Groß Köhren - Ein Muldenkipper-Lkw rauscht auf der L 341 durch Groß Köhren – den Fahrer scheint die kaputte Straße nicht groß zu stören, einige Ratsmitglieder hingegen schon. Sie wollten wissen, ob die Fahrbahn, die sich in keinem guten Zustand befindet – Schilder warnen vor Straßenschäden –, bald saniert wird und wandten sich an den Landtagsabgeordneten Ansgar Focke (CDU), der am Freitag über den aktuellen Stand berichtete: „Die L 341 zwischen Groß Köhren und Harpstedt wird wahrscheinlich 2017, spätestens 2018 erneuert.“ Seinen Informationen zufolge geht es um den Austausch der Deckschicht. Der darunter liegende Bereich ist demnach nicht betroffen.

Eine gute Nachricht für Bürgermeister Heiner Thöle und seine Ratskollegen Manfred Sander sowie Ines Evers, die sich mit Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse zum Ortstermin gegenüber von Alfkens Hof versammelt hatten. „Die Strecke entspricht nicht dem Zustand, den eine Landesstraße erfordert“, bemängelte Sander. Er erinnerte an den Schwerlast- und Schulbusverkehr, der täglich über die Fahrbahn rolle. Diese sei inzwischen teilweise so verformt, dass sie „rund“ sei. Von der Unfallhäufigkeit her bestehe allerdings kein Handlungsbedarf.

Focke erklärte, er habe sich an die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg gewandt. Dort hieß es, die Strecke sei im oberen Drittel auf der Dringlichkeitsliste. „Die Behörde möchte sie 2017 sanieren. Allerdings nur im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Es kann auch schnell 2018 werden.“ So lange möchte der Ganderkeseer Abgeordnete aber nicht gerne warten. Deswegen kündigte er an, sich mit seinen Landtagskollegen aus der Region, Axel Brammer (SPD) und Christian Dürr (FDP), in Verbindung zu setzen, um bei den Haushaltsberatungen des Landtags im Dezember gegebenenfalls Druck zu machen. Das hörten die Groß Köhrener natürlich gern.

Focke ließ es sich in diesem Zusammenhang auch nicht nehmen, die Landesregierung zu kritisieren. Sie habe die Mittel für Verkehr zwar nicht gekürzt, aber mehr Geld für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und weniger für Straßen bereitgestellt. Die Menschen auf dem Land wie in Groß Köhren bräuchten aber gute Straßen, betonte der Unionsabgeordnete, der auch den Speditionen eine Mitschuld daran gibt, dass Landesstraßen zunehmend leiden. Wenn kein Zeitdruck bestehe, würden diese ihre Mitarbeiter anweisen, „mautschonend zu fahren“. Und das heißt eben über Straßen wie die L 341 mitten durch Groß Köhren. - bor

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