Bürgerauto soll Anfang 2019 kommen

Fläche für Carport und E-Tankstelle gepflastert

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Die Gemeinde Dünsen plant seit Längerem, sich einen „Nissan e-NV200 Evalia“ als Bürgerauto anzuschaffen.

Dünsen - Der letzte Abschnitt des Ahornrings sei endgültig ausgebaut, teilte Bürgermeister Hartmut Post am Montag im Rat der Gemeinde Dünsen mit. Laut Ausschreibung sei mit Aufwendungen von etwa 84.000 Euro zu rechnen gewesen.

„Gekostet hat’s uns nur 74.500 Euro inklusive Planung. Die Beleuchtung ist auch bereits installiert, aber noch nicht abgerechnet“, sagte Post. Diese Kosten kämen also hinzu, dürften aber überschaubar sein.

Der Ursache einer Senke auf der Waldstraße bei der Zufluchtskirche sei die Gemeinde nachgegangen. Es habe Ängste gegeben, dort könne womöglich mal ein Auto in die Fahrbahn einsacken. Der Druck auf den Bürgermeister sei immer stärker geworden. „Ich habe Fachleute hinzugezogen. Die Straße wurde aufgemacht – und ganz tief gebaggert.“ Ergebnis: „Da war nichts.“ 

Allerdings lägen noch die Pflastersteine der alten Waldstraße im Unterbau. „Wenn die Autos hier runterkommen und bremsen, besonders Lkw und Schulbusse, dann kann sich die Fahrbahndecke mit der Zeit verschieben“, so Post. Gleiches gelte für eine weitere Lunke beim Saatgutbetrieb Meiners. „Wir sind jetzt auf der sicheren Seite. Wir haben’s untersucht und wissen nun: Da ist nichts. Gekostet hat uns der ,Spaß’ allerdings 9 .347 Euro.“

Übergabe mit kleiner Feier

Das lang ersehnte Bürgerauto für Dünsen solle im Januar oder Februar kommen, leitete Post zu einem anderen Thema über. Auf dem Kirchplatz sei vergangene Woche eine gepflasterte Fläche angelegt worden. „Dort kommt das Carport hin. Ebenso die E-Tankstelle mit je einem Ladeanschluss für das Bürgerauto und für E-Autos von jedermann sowie zwei weiteren Anschlüssen für E-Bikes.“ 

Zur offiziellen Übergabe des Bürgerautos werde „wahrscheinlich jemand aus dem Umweltministerium aus Berlin“ anreisen. Das Ereignis solle mit einer kleinen Feier „mit Sekt, Häppchen und vielleicht auch ein bisschen Blasmusik“ gewürdigt werden, um zugleich ein wenig Werbung für das Fahrzeug zu machen.

In die Kategorie „kleiner Schildbürgerstreich“ ordnete der Bürgermeister eine unpassende Straßenlaterne „Am Hang“ ein, die dort wegen eines nachträglich gebauten Hauses errichtet worden war. „Die Avacon hat da ein ganz langes Ding hingestellt. Das sieht aus wie eine Giraffe“, urteilte Post. 

Die Avacon habe sich zwischenzeitlich entschuldigt und zugesagt, den Fehler so schnell wie möglich durch eine Firma ausbügeln zu lassen. Will heißen: Die unpassende Laterne kommt weg und wird durch eine ins Baugebiet passende ersetzt.

boh

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