Viele Brandschützer ausgezeichnet oder befördert

Feuerwehrleute im Schnitt jeden vierten Tag im Einsatz

+
Nach den Beförderungen: Vanessa Paschke, Erich Hormann, Björn Sienknecht, Dennis König, Marius Kräkel, Alexander Christ, Jana Wachendorf, Nils Gerlach, Stefan Kersten, Helmut Faube, Günter Wachendorf, Jürgen Brandt, Christoph Windhusen und Diane Febert (v.l.).

Harpstedt - Die 58 Einsatzkräfte der Feuerwehr Harpstedt waren im vergangenen Jahr 91 Mal im Einsatz – das entspricht im Schnitt etwa jedem vierten Tag. Das berichtete Ortsbrandmeister Eric Hormann während der Jahreshauptversammlung der Harpstedter Brandschützer am Freitagabend im „Marktkieker“ im Flecken.

Die Einsatzzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, so Pressesprecher Christian Bahrs. Die Notfälle gliedern sich in drei Verkehrsunfälle, 49 Hilfeleistungen, 35 Brandeinsätze und vier Fehlalarme auf. Hormann trug auszugsweise zu den Unglücken vor und erwähnte besonders die schweren Brandeinsätze, aber auch den starken Sturm im Herbst. Zu Ersteren zählte er die Brände eines alten Hauses und eines Stalls in Klosterseelte sowie das Feuer in einer Wohnung an der Langen Straße in Harpstedt.

Um alle Einsätze zu bewältigen, werde nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch eine der Sicherheit entsprechende Schutzkleidung für die Einsatzkräfte benötigt. „Denn wir sind es, die zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie bei jeder Witterung für die Bewohner und Gäste der Samtgemeinde Harpstedt da sind und Personen aus deformierten Fahrzeugen retten oder im Asche- und Asbestregen stehen, um brennende Objekte zu löschen“, betonte der Ortsbrandmeister.

Nach den Ehrungen: Ortsbrandmeister Eric Hormann, Alfred Klinke, Herwig Wöbse, Bernd Jarren, Günter Wachendorf, Rolf Ranke, Diane Febert und Willi Laue (von links).

Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse bedankte sich für die geleistete Arbeit. Er habe sich gefreut, den neuen Mannschaftstransportwagen in Dienst stellen zu können. Insgesamt gehören der Harpstedter Wehr 127 Kameraden an. Diese teilen sich auf in 40 Mitglieder in der Seniorenabteilung, 29 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und 58 aktive in der Einsatzabteilung.

Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf informierte über die Einsatzzahlen in der Samtgemeinde. In allen Ortswehren habe sich die Menge aufgrund der Stürme verdoppelt. Es habe aber auch abseits dessen viele schwere Notfälle zu bewältigen gegeben. Aufgrund der Tagesverfügbarkeit wurde die Alarm- und Ausrückordnung verändert. Tagsüber werden mit einem speziellen Stichwort nun drei Wehren alarmiert.

Ehrungen und Beförderungen

Für 40 Jahre im Feuerwehralltag erhielt der ehemalige Ortsbrandmeister Rolf Ranke eine Ehrennadel. Sei 50 Jahren ist Bernd Jarren in der Feuerwehr und bekam ein Ehrenzeichen überreicht. Ebenfalls für 50 Jahre wurde Alfred Klinke ausgezeichnet. Lang anhaltenden Applaus gab es bei der Ehrung von Willi Laue. Er gehört der Feuerwehr seit 70 Jahren an und ist Mitbegründer der Jugendfeuerwehr.

Neu aufgenommen wurden Vanessa Paschke und Nils Gerlach. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Christoph Windhusen beförderte Alexander Christ und Dennis König zu Oberfeuerwehrmännern. Zum Hauptfeuerwehrmann stieg Stefan Kersten auf. 

Jürgen Brandt erhielt für seine jahrelange Tätigkeit den Dienstrang Erster Hauptfeuerwehrmann verliehen. Gruppenführer Marius Kräkel wurde zum Löschmeister, Jugendfeuerwehrwartin Jana Pölking zur Oberlöschmeisterin ernannt. Björn Sienknecht ist ebenfalls Oberlöschmeister. Der Vize-Ortsbrandmeister Windhusen darf sich Hauptlöschmeister nennen.

Aus Altersgründen wurde Helmut Faube in die Seniorenabteilung verabschiedet und erhielt die silberne Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Sieg gegen Real: Atlético Madrid holt UEFA-Supercup

Sieg gegen Real: Atlético Madrid holt UEFA-Supercup

Weiter Vermisste unter Trümmern in Genua

Weiter Vermisste unter Trümmern in Genua

Mia san wieder weg: Abschiede vom FC Bayern nach einem Jahr

Mia san wieder weg: Abschiede vom FC Bayern nach einem Jahr

Ford Focus im Test: Aller guten Dinge sind vier

Ford Focus im Test: Aller guten Dinge sind vier

Meistgelesene Artikel

Bald keine Starts und Landungen mehr in Ahlhorn?

Bald keine Starts und Landungen mehr in Ahlhorn?

Teurer Brandschutz: 600.000 Euro mehr für Umzug der Polizei

Teurer Brandschutz: 600.000 Euro mehr für Umzug der Polizei

Unfall in Dötlingen: 50-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Unfall in Dötlingen: 50-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Moto-Cross-Club gibt Vollgas beim Kauf der Rennstrecke

Moto-Cross-Club gibt Vollgas beim Kauf der Rennstrecke

Kommentare