Feuerwehren im Dauereinsatz: Sturm reißt viele Bäume um und richtet reichlich Schaden an

Samtgemeinde Harpstedt - Erhebliche Schäden an Wohnhäusern, anderen privaten und auch öffentlichen Gebäuden sowie in Waldbeständen hat am Donnerstag der schwere Sturm in der Samtgemeinde Harpstedt angerichtet. Pausenlos mühten sich alle sieben Ortsfeuerwehren, mithilfe von Motorsägen etliche entwurzelte Bäume zu zersägen und Stämme sowie große abgebrochene Äste, die den Verkehr zeitweise lahmlegten, von Kreis-, Landes- und anderen Straßen zu räumen. Zeitweise gab es für die Autofahrer kaum noch ein Durchkommen. Die wichtigen Verkehrsadern waren blockiert. Selbst stattlichste Eichen riss der Sturm um. Gleich vier entwurzelte er auf einem Anwesen „Am Judenfriedhof“ in Harpstedt, wo die Bäume Gebäudeschäden verursachten. Schlimm traf es die Begegnungsstätte an der Amtsfreiheit in Harpstedt. Dort schlug ein umgekippter Baum ein Loch ins Dach und zog obendrein den benachbarten Fahrradunterstand beim Anglerheim in Mitleidenschaft. Auf dem Pausenhof der Grundschule brachen dickste Äste von einem großen Ahorn ab. Ordentlich was ab bekam die Meyer-Scheune auf dem Koems-Gelände. Hier knallte Geäst einer Eiche aufs Dach. Sehr viel Arbeit komme da auf die „Rentnerbänd“ zu, vermutete Harro Hartmann, einer der Mitstreiter in der Seniorenarbeitsgruppe der Fördergemeinschaft Koems. Die Feuerwehren kümmerten sich zunächst um die Beseitigung der zahlreichen Verkehrshindernisse. „Allein etwa 30 Bäume dürften von Harpstedt in Richtung Dünsen/Kirchseelte umgefallen sein. Die Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte arbeitet sich uns sozusagen entgegen“, vermeldete Malte Kasch von den Harpstedter Brandschützern. Das ganze Ausmaß der Schäden, insbesondere auch in den Wäldern, wird sich erst in den kommenden Tagen offenbaren. „Wir haben noch keinen Überblick darüber, was alles in unseren Beständen passiert ist“, sagte Revierförster Eberhardt Guba auf Nachfrage. Bei Horstedt aber „liegt ein ganzer privater Buchenbestand flach“. - Fotos: Bohlken/Hartmann

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