Menschenrettung als Übungsschwerpunkt

Feuerwehr probt den Ernstfall

Die „angeschminkten“ Brandwunden ließen Frank Bollhorst aussehen wie ein echtes Brandopfer. - Foto: Bohlken

Harpstedt - Frank Bollhorst sah schon ziemlich gruselig aus mit seinen dem Anschein nach völlig verbrannten Händen. Der unbedarfte Passant hätte durchaus annehmen können, dass sich hier wirklich ein in Panik geflüchteter Hausbesitzer aus seinem in Flammen stehenden Eigenheim gerettet hatte.

Doch der stellvertretende Gemeindebrandmeister spielte eine Rolle – während eines Übungsdienstes der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt, die am Dienstagabend den Schwerpunkt auf das Aufspüren von „Vermissten“ in einem verqualmten Gebäude und die Menschenrettung unter Atemschutz legte. Als Übungsobjekt stand den knapp 30 beteiligten Brandschützern ein Gemeindehaus an der Mullstraße zur Verfügung. Disco-Nebel simulierte die Rauchentwicklung. Eine zu rettende Frau bekam im Verlauf der von Malte Kasch und Christoph Windhusen ausgearbeiteten Übung eine „Fluchthaube“ mit Filter zum Schutz vor einer Rauchgasvergiftung aufgesetzt. 

Der zweite „Vermisste“ in Gestalt eines Dummys lag derweil im Obergeschoss. Gegen 20 Uhr war die Übung beendet, und die Feuerwehrleute machten sich sodann daran, die benötigten Gerätschaften wieder zu verstauen. Im Gedächtnis bleibt ihnen aber sicherlich Frank Bollhorst mit seinen wirklich optisch täuschend echt nachempfundenen „Verbrennungen“ an Händen und Unterarmen. 

boh

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