RDK Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft soll am Steinbachweg barrierefrei bauen dürfen

Im „Feuchtgebiet“ heißt es: Alles auf Anfang

Rolf Ranke

Harpstedt – Augenzwinkernd auf den Baugrund anspielend, wünschte Bürgermeister Stefan Wachholder (CDU) der zu „Ranke Bau“ gehörenden RDK Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft mbH & Co. KG „alles Gute im Feuchtgebiet“. Beim Thema „seniorengerechtes Wohnen am Steinbachweg“ in Harpstedt heißt es jetzt: Alles auf Anfang! Noch einmal soll geplant werden, damit demnächst die RDK barrierefrei bauen kann. Dieser Anspruch bleibt auch mit Blick auf das nun im Nordwesten der Baufläche vorgesehene Sechsfamilienhaus gewahrt. Dort werde ein Aufzug integriert, versicherte Rolf Ranke im Fachausschuss für Umwelt und Planung. Wie berichtet, soll nach dem einmütigen Willen des Gremiums – bei Enthaltung von SPD-Ratsfrau Saskia Kamp – der B-Plan (Nr. 50) in Teilen geändert werden. So möchte die RDK zwei Stellplätze (statt bislang einen) pro Wohneinheit schaffen – und die maximale Traufhöhe für das angedachte Sechsfamilienhaus von vier auf sechs Meter geändert haben. Der Ausschuss ging damit d’accord. Die RDK will Eigentumswohnungen realisieren. Der Flecken müsse auch etwas für den sozialen Wohnungsbau tun, mahnte Saskia Kamp. Das ursprüngliche „Wohnen am Steinbachweg“-Vorhaben hatte durchweg „Seniorenhäuser“ vorgesehen. Dass die Immobilien der Generation 60plus vorbehalten bleiben sollen, sei aber nie bauleitplanerisch oder vertraglich festgezurrt worden, betonte Rolf Ranke, der das neue Konzept erläuterte. „Gut gemacht!“, lobte Wachholder den aktuellen Entwurf. Die nötige B-Planänderung soll gemäß § 13a des Baugesetzbuches im „beschleunigten Verfahren“ erwirkt werden. Unter den zwölf vorgesehenen Stellflächen sind fünf Behindertenparkplätze. Ein Regenrückhaltebecken im Norden, die Erschließung über eine (private) Stichstraße und eine Aufstellfläche für Mülltonnen am Steinbachweg zählen zu den weiteren Eckdaten des Konzepts.

Finanzielle Aufwendungen für den Flecken Harpstedt fallen nicht an. Die Planungs- und Erschließungskosten trägt die RDK.  boh

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