Magische Momente im Museumszug

Fahrgäste lassen sich nur allzu gern bezaubern

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Eike Dahle imponiert der Familie Piehl mit seinem Gummibandtrick.

Harpstedt - Zauberhaft ging es am Sonntag bei „Jan Harpstedt“ zu – auf der mittäglichen Museumszugfahrt von Delmenhorst nach Harpstedt und zurück. Drei Akteure gingen von Platz zu Platz und zeigten kleine Glanzstücke der Magie – direkt vor den Augen der Fahrgäste.

Eike Dahle (19) zaubert seit vier Jahren. Sein Kollege Klaas Beyer (21) ist seit acht Jahren dabei und spezialisiert auf Mentalmagie, während sich Marius Lüßmann (21) schon mit elf Jahren der Zauberei verschrieb und zusätzlich noch Keulenjonglage im Programm hat. „Ein vierter Kollege sollte eigentlich noch dabei sein, hat sich aber den Arm gebrochen“, bedauerte Dahle.

Im Zug ließen sich die großen und kleinen Fahrgäste nur allzu gern „bezaubern“. „Wir sind zum ersten Mal dabei“, verriet Familie Piehl aus Bremen. „Wir sind ganz begeistert von der Fahrt und diesem tollen Unterhaltungsprogramm mit Kartenkunststückchen und Jonglieren.“

„Jonglieren im fahrenden Zug ist auch für mich neu“, so Klaas Beyer.

Jens und Petra Neumann aus Harpstedt zeigten sich nicht minder beeindruckt: „Das ist eine schöne Abwechslung während der Fahrt.“ Die kleine Acheron Jowita aus Köln konnte indes nicht genug bekommen von den Kunststückchen, die Marius Lüßmann ihr zeigte.

Leuchtende Kinderaugen und ein gut gefüllter Spendenhut waren der Lohn für die gekonnte Zauberei in den schwankenden historischen Waggons des fahrenden Zuges. „Es hat viel Spaß gemacht, und eure Fahrgäste waren ein gutes Publikum. Wir kommen gern wieder“, bilanzierte Eike Dahle zufrieden, als er in Delmenhorst ausstieg.

Und seine Kollegen? Die waren so begeistert, dass sie am Nachmittag gleich ein zweites Mal im Zug mitfuhren, um noch mehr Gäste mit ihren Kunststückchen zu erfreuen.

eb

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