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Erstes Ehepaar zurück in der Zufluchtskirche

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Bürgermeister Hartmut Post (l.) wohnte der Erneuerung des Eheversprechens von Maria und Alfred Brunsch bei. - Foto: aro
Bürgermeister Hartmut Post (l.) wohnte der Erneuerung des Eheversprechens von Maria und Alfred Brunsch bei. © aro

Dünsen - Eines der ersten Paare, das sich in der Dünsener Zufluchtskirche vor 50 Jahren das Jawort gegeben hatte, erneuerte sein Eheversprechen am Sonnabendnachmittag in Form eines Dankgottesdienstes im Beisein von Verwandten und guten Freunden. Das Goldpaar Maria und Alfred Brunsch hat seinen Wohnort mittlerweile von Groß Ippener nach Seckenhausen verlagert, denkt aber immer noch gerne an die damalige Trauung zurück.

Zum Dankgottesdienst reisten die Pastorin und Organistin der Seckenhauser Kirche mit an, um dem Jubelpaar einen unvergesslichen Gottesdienst zu bescheren. Im Anschluss wurde das Ereignis im Kirchseelter Dreimädelhaus gebührend gefeiert.

Bürgermeister Hartmut Post freute sich sehr darüber, dass sich die Eheleute entschieden hatten, ihr Gelübde in der am 21. Mai 1967 eingeweihten Kirche zu erneuern. „Für mich als Oberhaupt dieser politischen Gemeinde ist es eine große Ehre, dass sich das Ehepaar Brunsch dazu entschlossen hat, sein Eheversprechen heute und hier zu erneuern. Dadurch wird das 50-jährige Bestehen der Zufluchtskirche noch einmal für die Öffentlichkeit in den Mittelpunkt gerückt“, so der CDU-Politiker.

Wie bereits berichtet, wäre das Gebäude wohl gar nicht gebaut worden, hätte es nicht so viele Heimatvertriebene gegeben, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Dünsen zwangsweise eine neue Heimat gefunden hatten. Post ist Hausherr, weil Dünsen der evangelischen Kirchengemeinde im Jahr 2002 das Gotteshaus abgekauft hatte. 

aro

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