Einzug voraussichtlich Ende Februar

Noch einige Restarbeiten in der neuen Malteser-Rettungswache 

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Auch wetterbedingt nahm die neue Rettungswache zügig Gestalt an.

Harpstedt – Mitte vergangenen Jahres haben die Malteser in Harpstedt einen neuen Rettungswagen (RTW) in Betrieb genommen. Es dauert nun nicht mehr lange, bis sich auch das räumliche Provisorium erübrigt hat, mit dem sie sich wegen des Neubaus der Wache übergangsweise begnügen müssen.

Der trockene Sommer hat den Maltesern voll in die Karten gespielt. Die Arbeiten an der Freistraße kamen gut und zügig voran. Die neue Rettungswache wuchs in fast schon atemberaubender Geschwindigkeit – und zwar dort, wo die bisherige gestanden hatte.

Die alte Bausubstanz zu erhalten, wäre nach Angaben von Frank Flake, Bereichsleiter Notfallvorsorge und Leiter Rettungsdienst im Malteser-Bezirk Oldenburg, keine Option gewesen, denn: „Das Haus war mehr oder weniger abrissreif.“ Und es habe den heutigen Anforderungen an eine Rettungswache einfach nicht mehr genügt. „Auch gesetzliche Bestimmungen sind zum Teil nicht mehr erfüllt worden“, sagte Flake auf Nachfrage unserer Zeitung.

Heizung, Leitungen und Fliesen seien in dem zweigeschossigen Neubau schon drin. Die Wände seien verputzt. Die Maler- und weitere Restarbeiten müssten hingegen noch erledigt werden. Flake rechnet damit, dass die Harpstedter Malteser das neue Domizil etwa Ende Februar ihrer Bestimmung übergeben können. Das Übergangsquartier auf dem Kreisjugendzeltplatz habe seinen Zweck im Großen und Ganzen gut erfüllt.

Die eigentliche Rettungswache mit Nebenräumen und Durchgang zur Garage ist im Erdgeschoss des Neubaus untergebracht. Zwei Stellplätze gibt es nun in der Fahrzeughalle. Einer davon werde für den eigenen RTW der Harpstedter Malteser benötigt; der andere stehe für ein Reservefahrzeug zur Verfügung, so Flake.

Direkt über der Wache ist Raum für die ehrenamtlichen Aktivitäten der Malteser sowie für Ausbildungszwecke geschaffen worden. Dort kann die Jugendgruppe fortan ihre Gruppenstunden absolvieren. Dort wären ebenso auch Erste-Hilfe-Kurse oder Mitarbeiterschulungen möglich. Mit den Bauarbeiten war das Unternehmen Husmann aus Diepholz betraut worden, das laut Flake einen Teil der Gewerke an andere Firmen vergab. Die Baukosten bewegen sich bei rund 750 000 Euro. Die eigentliche Rettungswache werde über die Krankenkassen finanziert, der Gebäudeteil für die ehrenamtlichen Aktivitäten indes aus Eigenmitteln des Malteser Hilfsdienstes. Einen genauen Termin für die offizielle Einweihung gebe es noch nicht.

Das Erfordernis, einen neuen RTW anzuschaffen, habe sich aus der Fahrleistung des alten Rettungswagens ergeben. „Für gewöhnlich ist die 200 000-Kilometer-Marke nach fünf Jahren überschritten, manchmal sogar schon nach vier“, erläuterte Flake. Der neue RTW habe mit allem Drum und Dran rund 200 000 Euro gekostet. Er sei auch mit einer elektrohydraulischen Trage ausgestattet. „So etwas ist heutzutage allerdings Standard“, weiß Frank Flake.

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