Treffen ehemaliger Feuerwehr-Führungskräfte

Aufschlussreiche Blicke über den Tellerrand

Die Hubrettungsbühne der Bassumer Feuerwehr zeigte und erläuterte Jens-Michael Kriegel (5.v.l.) den ehemaligen Führungskräften aus der Samtgemeinde Harpstedt. Der frühere Ortsbrandmeister Edelhard Hagedorn (7.v.l.), Dimhausen, hatte das Treffen mit Vorführung des Fahrzeugs organisiert.
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Die Hubrettungsbühne der Bassumer Feuerwehr zeigte und erläuterte Jens-Michael Kriegel (5.v.l.) den ehemaligen Führungskräften aus der Samtgemeinde Harpstedt. Der frühere Ortsbrandmeister Edelhard Hagedorn (7.v.l.), Dimhausen, hatte das Treffen mit Vorführung des Fahrzeugs organisiert.

Harpstedt/Groß Henstedt – Aufschlussreiche Blicke „über den Tellerrand“, in das Löschwesen der Nachbarkommune, haben ehemalige Gemeinde- und Ortsbrandmeister aus der Samtgemeinde Harpstedt gewonnen. Nach einem Jahr Zwangspause als Folge der Coronapandemie gab es nun wieder eine Gelegenheit, sich zu treffen, und zwar jenseits der Grenze zum Landkreis Diepholz.

Die Ehemaligen folgten einer Einladung des früheren Ortsbrandmeisters Edelhard Hagedorn (Dimhausen) ins Groß Henstedter Gasthaus Stöver. Repräsentanten der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bassum und Gäste aus der Gemeinde Stuhr nahmen ebenso teil wie die Ehefrauen.

Hagedorn, der sich auch über die Anwesenheit von Bassums Bürgermeister Christian Posch, „Feuerwehrmann ehrenhalber“, freute, stellte unter anderem die Aktivitäten der Feuerwehrsenioren im Landkreis Diepholz vor. „Wir vermissen die Harpstedter seit der Gebietsreform von 1977 doch etwas“, gestand indes Posch in seinem Grußwort mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Er streifte den aufgestellten Feuerwehrbedarfsplan, den ersten im Landkreis Diepholz, und erwähnte gemachte positive Erfahrungen in der Umsetzung mit Blick auf Fahrzeugbeschaffung sowie Investitionen in Feuerwehrhäuser.

Feuerwehr-Spielmannszug als Alleinstellungsmerkmal

Stadtbrandmeister Claas Meyer (Bassum) erläuterte seinen eigenen Werdegang bei den Brandschützern. Dem Bedarfsplan konnte auch er durchaus etwas abgewinnen, zumal er verpflichtend sei. Insgesamt, so Meyer, gehörten rund 750 Mitglieder der Feuerwehr mit ihren Abteilungen für Aktive, Kinder, Jugendliche und Senioren in aktuell zwölf freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bassum an. Ortsbrandmeister Volker Schorling lenkte den Blick auf die Brandschützer in Dimhausen. Die dortige Ortswehr habe neben der Einsatzabteilung eine Jugend- und Kinderfeuerwehr. Nicht ohne Stolz hob Schorling ein Alleinstellungsmerkmal hervor: Der einzige Feuerwehr-Spielmannszug im ganzen Landkreis Diepholz sei in Dimhausen beheimatet. Zum Herbst kommenden Jahres werde ein neues Einsatzfahrzeug erwartet – und natürlich auch, dass bis dahin die nötige Anpassung des Feuerwehrhauses durch Umbau und Erweiterung vollzogen sei.

Leistungsfähige Technik

Nach einer Kaffeetafel zeigte und erläuterte Jens-Michael Kriegel den Gästen die Hubrettungsbühne der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bassum. Die leistungsfähige Technik imponierte den Harpstedter Ehemaligen. Einige Kameraden nutzten die Gelegenheit, auf die Bühne zu steigen – zwecks Rundblicks aus 30 Metern Höhe. „Die Sichtweite hätte besser sein können“, mussten sie sich allerdings wegen des trüben Wetters eingestehen.

Einer praktischen Vorführung schlossen sich viele Gespräche an. Dabei schwelgten die Teilnehmer auch in Erinnerungen.

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