Baugebiet „Im Langen Tal“

Dünsener Rat lehnt Gründung eines Fachausschusses ab

Hartmut Post

Dünsen - Von Alina Pleuß. Der Rat der Gemeinde Dünsen hat den Antrag der Dünsener Bürgerliste (DBL) zur Gründung eines Fachausschusses für die Planung des Baugebietes „Im Langen Tal“ abgelehnt. Sechs Mitglieder stimmten gegen den Antrag, fünf dafür.

„In dem Fachausschuss hätten fünf Plätze bereitgestanden. Jeweils einer für SPD und DBL sowie drei für die Wählergemeinschaft Dünsen“, berichtete Bürgermeister Hartmut Post (WGD). Die Wählergemeinschaft habe sich die Frage gestellt: „Warum wollen wir einen Fachausschuss bilden, bei dem fünf Leute über das Baugebiet diskutieren? Unser Rat hat nur elf Mitglieder. Warum sollten nicht alle darüber entscheiden dürfen?“ Wie Post erklärte, würde ein Fachausschuss den Prozess „nur unnötig aufblähen. Die Entscheidungen müssten die einzelnen Gremien durchlaufen, und das würde alles massiv verzögern.“

Ein Planungsbüro sei bereits beauftragt worden. „Die anstehenden Entscheidungen, wie viele Grundstücke für das Baugebiet geplant sind, wie groß diese sein sollen, was für Häuser erlaubt sind und an wen die Bauplätze gehen werden, besprechen wir im öffentlichen Rat gemeinsam“, erläuterte Post. „Wir haben bereits 20 Bewerber aus Dünsen, die ,Im Langen Tal‘ bauen wollen.“

„Endausbau Ahornring“ auf der Tagesordnung

Die DBL habe den Ausschuss unter anderem gründen wollen, damit die Öffentlichkeit sich besser an dem Planungsprozess beteiligen kann, so Post. „Das kann sie bei einer öffentlichen Ratssitzung genauso“, meinte er. Das 21.907 Quadratmeter große Bauland hatte die Gemeinde vor Kurzem erworben.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand der Punkt „Endausbau Ahornring“. Torsten Bachmann vom Wegezweckverband Syke stellte den Entwurf für den Ausbau des dritten Abschnittes der Straße vor. „Das Problem war, dass zu wenige Parkplätze eingeplant waren – insgesamt zwei“, so Post. Bachmann hatte den Auftrag bekommen, zu prüfen, ob noch zwei weitere Stellplätze hinzugefügt werden können. Diese Änderung beschloss der Rat einstimmig.

Anlieger anfangs besorgt

Laut Post sind viele Anlieger während der Sitzung dabei gewesen, um sich zu informieren. „Bachmann konnte ihre Zweifel ausräumen. Sie hatten Sorge, dass die Straße zu hoch für ihre bereits gepflasterten Hofeinfahrten werden könnte. Aber die Anpassungskosten übernimmt die Gemeinde.“ Insgesamt sind 94.600 Euro für den dritten Bauabschnitt eingeplant.

Der Bürgermeister machte zudem einige Bekanntgaben: „Der Bescheid für das Bürgerauto ist da.“ Die Ausschreibung für das Fahrzeug startet Anfang kommenden Jahres. „Wir werden voraussichtlich einen Nissan als Siebensitzer bekommen.“ Auch das Solar-Carport ist geplant. „Der Standort soll bei der Kirche sein“, so Post.

Außerdem soll der Handyempfang in Dünsen in Zukunft besser werden: Die Telekom hat sich mit Vodafone geeinigt – Erstere will künftig Antennen am „Muna-Turm“ bauen. „Dann bekommen wir einen super Handyempfang“, freute sich Post. Außerdem teilte er mit, dass der Sportclub Dünsen für das laufende Jahr eine Förderung von 1 260 Euro erhalten wird. „Das Geld wird in den nächsten Tagen überwiesen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

EU und Großbritannien machen Hoffnung auf Brexit-Deal

EU und Großbritannien machen Hoffnung auf Brexit-Deal

Fotostrecke: So lief das Werder-Training am Mittwoch 

Fotostrecke: So lief das Werder-Training am Mittwoch 

Prinz Harry vor dürregeplagten Farmern im Regen

Prinz Harry vor dürregeplagten Farmern im Regen

So gelingen selbst gemachte Brotaufstriche

So gelingen selbst gemachte Brotaufstriche

Meistgelesene Artikel

19-Jähriger bespuckt Bundespolizisten und wird verhaftet

19-Jähriger bespuckt Bundespolizisten und wird verhaftet

Rockparty im Reitersaal der Gildestube geht in die zweite Runde

Rockparty im Reitersaal der Gildestube geht in die zweite Runde

SPD regt weitere Ampel an der Harpstedter Straße an

SPD regt weitere Ampel an der Harpstedter Straße an

Neun zu neun: Keine Mehrheit für einen Schultausch

Neun zu neun: Keine Mehrheit für einen Schultausch

Kommentare