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Pioniere beweisen ihre Beständigkeit

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Annemarie Zobel (vordere Reihe, 6.v.l.) freute sich besonders über die große Anzahl der Walker und Walkerinnen, die zur Feierstunde gekommen waren.
Annemarie Zobel (vordere Reihe, 6.v.l.) freute sich besonders über die große Anzahl der Walker und Walkerinnen, die zur Feierstunde gekommen waren. © Hartmann

Harpstedt – Damals, im Frühjahr 2002, als der DRK-Ortsverein Harpstedt für das schnelle Gehen warb und sich um Mitstreiter für diese Sportart bemühte, fühlten sich diejenigen, die sich darauf einließen, ein wenig wie Pioniere. Walking galt seinerzeit als ziemlich hip, besonders in der nordischen Variante. In den Reihen der Harpstedter Rotkreuzler hat diese anfängliche Trendsportart eine erstaunliche Beständigkeit erfahren.

Die beiden DRK-Walkinggruppen konnten soeben ihr 20-jähriges Bestehen würdigen. Aus diesem Anlass hatte Annemarie Zobel mit einigen Helferinnen eine kleine Feierstunde in der Grillhütte an der Delme organisiert. Ein Mann der ersten Stunde sei Harald Krause gewesen, bemerkte Zobel in ihrem Grußwort mit kurzem Rückblick in Versform: „Er lehrte das Walken in seiner ruhigen, besonnenen Art und Weise.“ Helfried Wodtke führte derweil lange Zeit die Freitagmorgengruppe durch den Harpstedter Forst.

In der Leitung gab es personelle Wechsel und flexible Vertretungslösungen. Bei den Montagswalkern liegt die Verantwortung seit vielen Jahren in den Händen der lizenzierten Übungsleiterin Annemarie Zobel. Die Freitagsgruppe leitet inzwischen Jörg Meyer als Nachfolger von Helfried Wodtke.

Schwarzes Schuh-Motiv auf rotem Schal

Am vergangenen Montagnachmittag trafen sich beide Gruppen zunächst auf dem Parkplatz am Rosenfreibad. Wer das Erkennungszeichen der DRK-Walker noch nicht hatte, bekam den roten Schal mit aufgenähtem schwarzen Schuh-Motiv von Annemarie Zobel überreicht. Nach einleitenden Worten teilte sich das Teilnehmerfeld unter Rücksichtnahme auf die individuelle Leistungsfähigkeit (das geschieht auch sonst beim wöchentlichen Walken ab der Mooshütte): Jeder konnte zwischen einer 1,5 und einer 3,5 Kilometer langen Walkingstrecke wählen. Die längere „Tour“ führte über den Alten Holzhauser Kirchweg zum Rastplatz nahe der Purrmühle und weiter über den Neuen Holzhauser Kirchweg zum gemeinsamen Treffpunkt – der festlich geschmückten Grillhütte.

Ein Willkommensschild wies auf den Anlass des Treffens, das 20-jährige Bestehen der Walkinggruppen, hin. Kaffee, Tee, Glühwein und Wasser warteten auf durstige Kehlen. Auf den abgedeckten Feuerstellen standen Teller mit belegten Brötchen und selbst gebackenem Kuchen für eine Stärkung bereit.

Im weiteren Verlauf richtete auch die ehemalige DRK-Ortsvereinsvorsitzende Reinholde Lehmhus einige Worte an die Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Zur Sprache kam, dass es die Rotkreuzler waren, die in Harpstedt Walking als gesundheitsförderlichen Ausdauersport zuerst salonfähig machten und etablierten. Dabei trotzen die Gruppen oft genug den Launen der Witterung und lassen sich auch durch die Coronapandemie die Lust am Walken nicht vermiesen.

Mitstreiter der ersten Stunde

Vor der Stärkung am „Büfett“ überreichte Annemarie Zobel mit Verstärkung von Renate Behrens und Ingrid Timmermann Urkunden und je ein kleines Präsent an insgesamt 14 Mitstreiter, die seit den Anfängen aktiv dabei sind. Zeit zum Klönen blieb während der Feierstunde obendrein.

Die Walking-Montagsgruppe trifft sich auch künftig jeweils um 15.30 Uhr (nach der Umstellung auf Sommerzeit um 16.30 Uhr) bei der Mooshütte am Ende des Redekerweges in Harpstedt; an selber Stelle kommt die Freitagsgruppe jeweils um 8.30 Uhr in der Frühe zusammen. Interessierte dürfen gern dazustoßen und mitmachen.  hh

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