Simon & Garfunkel Revival Band füllt abermals den Koems-Saal

Drei Stunden voller Emotionen

Die beiden Sänger kommen ihren Vorbildern stimmlich durchaus nahe, ohne sie stumpf zu kopieren. Foto: Rottmann

Harpstedt – Mehr als 400 Besucher haben am Freitagabend das Konzert der Simon & Garfunkel Revival Band aus Erfurt im Koems-Saal in Harpstedt genossen. Die vierköpfige Band, die dort nach 2011, 2013, 2015 und 2017 bereits zum fünften Mal auftrat, blieb den Fans rein gar nichts schuldig. Alle Hits von Paul Simon und Art Garfunkel als Duo einschließlich der bekanntesten Solotitel der beiden Ikonen, darunter „Bright Eyes“, kleidete die Band in ein modernes Soundgewand.

Im Vorprogramm heizte das Duo Lars Schneider (Gitarre, Gesang) und Christoph Windhusen (Cajon, Gesang) mit Oldies, kombiniert mit aktuellen Hits, ein. Für einen runden Ablauf sorgte Organisator Rainer Windhusen mit seiner Familie.

Allein der Aufbau der Lichtanlage unter der Regie von Ralf Adams hatte rund drei Stunden in Anspruch genommen. „Ohne die Hilfe meiner Familie hätte ich das Ganze gar nicht stemmen können. Gemeinsam haben wir 350 Stühle aufgestellt“, berichtete Windhusen.

Als besonderes Schmankerl war ein Cocktail namens „Simon’s Dream“ zu haben. Die Lightshow basierte auf LED-Technik. „Wir müssen ja mit der Zeit gehen“, meinte Windhusen.

Im Verlauf des Abends pushte sich die Stimmung immer weiter hoch. Die Besucher sangen die Songs teilweise auswendig mit, ließen ihre Arme mit neonfarbenen Knicklichtern in den Händen emporschnellen und tanzten teilweise sogar – getreu dem Konzertmotto „Feeling groovy“. In der Pause konnten sich die Zuhörer am Imbisswagen stärken.

Der Band um ihre Leadsänger Michael Frank und Guido Reuter geht es nicht darum, das legendäre Duo komplett zu kopieren – vielmehr liegt ihr daran, die Musik der beiden Ikonen authentisch zu interpretieren und dabei eigene Facetten einfließen zu lassen. Das gelang den Musikern zweifelsohne auch bei Gastspiel Nummer fünf in Harpstedt. Das Publikum war mehr als begeistert. Die Bandmitglieder, die teilweise mehrere Instrumente beherrschen, überzeugten nicht nur im Zusammenspiel, sondern ebenso solistisch, wobei Sebastian Fritzler und Ingo Kaiser alle Register ihres Könnens zogen.

Wahre Begeisterungsstürme erntete das lebhafte „Cecilia“. Auch „Bridge over troubled Water, „The Boxer“, „Mrs. Robinson“ und „Sound of Silence“ rissen die Fans in einem Konzert der überwiegend leiseren Töne mit.

Eine Prise Humor würzte den Abend. „Ihr könnt uns mit nach Hause nehmen – brutal zusammengepresst auf einer CD“, scherzte etwa Sänger Michael Frank.

Nach einem Zugabeteil und rund drei Stunden voller Emotionen ging ein toller Abend mit Standing Ovations zu Ende, der den Fans sicher in Erinnerung bleibt.  aro

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